Das neue Programm. Treffen bei Facebook.

VHS
VHS-Leiter Thomas Erler. Anmeldungen für die Kurse: Tel. MG 256404, 258300.

VHS-Leiter Thomas Erler. Anmeldungen für die Kurse: Tel. MG 256404, 258300.

Knappe

VHS-Leiter Thomas Erler. Anmeldungen für die Kurse: Tel. MG 256404, 258300.

Mönchengladbach. Vieles bleibt, gleichzeitig startet die Volkshochschule (VHS) am 14. Februar mit einigen Neuerungen ins Frühjahrssemester. Dass der Bildungsträger jetzt auch im sozialen Netzwerk Facebook ist, haben Findige schon herausgefunden: „Das Angebot wird bereits intensiv genutzt“, sagt Thomas Erler.

Zum ersten Mal trägt der neue VHS-Chef die Verantwortung für die Programmgestaltung. Mit ihm will die Bildungseinrichtung ihren in diesem Semester erneut erwarteten 7000 Kunden ein „neues Selbstverständnis“ präsentieren.

Ausstellungen im Berggarten-Haus

Zu diesem Konzept gehören verschiedene Ausstellungen im VHS-Haus Berggarten, Lüpertzender Straße. Anlässlich der Frauen-Fußball-WM können sich Besucher etwa ab Ende April über „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ informieren. Zum neuen Konzept gehört auch, „Stadtteilarbeit zu leisten“, so Martina Roßbach, neue Leiterin des Fachbereichs Politische Bildung, beispielsweise zum Thema Kommunalpolitik. Auch die Gesundheit steht unter ihrer Regie – Kurse zur Stressbewältigung und Selbstbehauptung von Yoga über Zen-Meditation bis zur Kampfkunst WingTsun.

Die VHS arbeitet angeblich sparsam

18 000 Unterrichtsstunden bietet die VHS im neuen Semester. Neben EDV-Kursen, Lehrgängen zur beruflichen Bildung oder dem Angebot von Schulabschlüssen stehen 20 Fremdsprachen weiterhin zur Auswahl, außergewöhnliche Exoten wie Finnisch, Neukatalanisch oder Wirtschafts-Russisch inbegriffen. Weil die Nachfrage nach Niederländisch zunehme, werde das Angebot ausgeweitet.

Vorläufig unverändert bleibt die Gebühr für die 700 Lehrgänge und Einzelveranstaltungen – ab Herbst gibt es einen Aufschlag (fünf Prozent pro Kurs). Dabei wirtschafte die VHS etwa durch Fördergelder kontinuierlich so, dass sie die städtischen Zuschüsse unterschreitet. 2010 verbrauchte die Bildungseinrichtung 150 000 Euro weniger als geplant.

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