Zur Grundsteinlegung des Edeka-Markts am Westgraben kamen viele Bürger.

Bürgermeister Günter Thönnessen (r.) und Investor Walter Hellmich mauerten die Urkunden ein und besiegelten mit drei Hammerschlägen das Projekt.
Bürgermeister Günter Thönnessen (r.) und Investor Walter Hellmich mauerten die Urkunden ein und besiegelten mit drei Hammerschlägen das Projekt.

Bürgermeister Günter Thönnessen (r.) und Investor Walter Hellmich mauerten die Urkunden ein und besiegelten mit drei Hammerschlägen das Projekt.

Siemes

Bürgermeister Günter Thönnessen (r.) und Investor Walter Hellmich mauerten die Urkunden ein und besiegelten mit drei Hammerschlägen das Projekt.

Dülken. „Es ist selten, dass ein solches Großprojekt von der Bevölkerung so getragen wird.“ Bürgermeister Günter Thönnessen freute sich, dass so viele Dülkener zu der feierlichen Grundsteinlegung für den Edeka-Markt am Westgraben gekommen waren, unter ihnen Pfarrer Rainer Thoma von der Pfarre St. Cornelius und Pfarrer Mischa Czarnecki von der evangelischen Gemeinde sowie Vertreter von Politik und Verwaltung.

Weg von Fußgängerzone zum Markt soll rechtzeitig fertig sein

Sie spendeten Beifall, als Thönnessen gemeinsam mit Investor Walter Hellmich, dem Architekten Jürgen Schwittmann und dem künftigen Betreiber des Fachmarktes, Carsten Zielke, die Urkunde verlas, sie in das kupferne Rohr zusammen mit den Plänen und den Tageszeitungen steckte, verschloss und einmauerte. Mit drei Hammerschlägen besiegelte jeder diesen für ein Projekt so wichtigen Akt. Seinen endgültigen Platz wird das Kupferrohr in den ausgegrabenen Resten des Kesselsturms, eines ehemaligen Turmes der Stadtbefestigung, erhalten.

Walter Hellmich gestand, der Platz Dülken habe ihn so in seinen Bann gezogen, dass „ich nicht nein sagen konnte“. Seinen Architekten habe er angehalten, so zu planen, dass „alles einfach in die Landschaft passen muss.“

Erst nach dem Sieg im Investoren-Wettbewerb 2011 habe er festgestellt, dass das Baugelände zu klein sei und kaufte noch drei weitere private Grundstücke dazu. Probleme habe nur der ehemalige Stadtgraben gemacht: „Da haben wir mehr als 1000 Kubikmeter Beton vergraben müssen.“ Hellmich gab den November dieses Jahres als Eröffnungsdatum an, das nächste Fest werde das Richtfest sein: „Die Sache Dülken hat mich gepackt!“

Carsten Zielke erklärte kurz und bündig: „Für mich war es eine Herzensangelegenheit, in meiner Heimatregion einen Markt zu übernehmen. Und da wir ein Familienunternehmen sind, wird mein Vater mich dabei unterstützen.“

Der Bürgermeister lobte die persönliche Begeisterung des Investors: „Das ist bestimmt keine einfache Baustelle. Aber einen solchen Markt gibt es in der ganzen Stadt Viersen kein zweites Mal.“

Er versprach, dass die Stadt die Verbindung vom Markt zur Fußgängerzone pünktlich fertigstellen werde.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer