Der Stadtrat beschloss die Millionen-Projekte bereits 2011.

Mönchengladbach. Grünen-Politikerin Anja Schurtzmann hat vorgeschlagen, beim Neubau des Übergangswohnheims Luisental auch einen Gemeinschaftsraum zu errichten. Der könnte bei starkem Zustrom von Asylbewerbern als weiterer Schlafraum genutzt werden. Seien die Zahlen niedriger, sei er als Treffpunkt geeignet. So müssten sich die Personen nicht ausschließlich in ihren Schlafbereichen aufhalten.

 

Die Stadt plant jetzt den Bau zweier neuer Häuser für Flüchtlinge und Asylbewerber – an der Eickener Straße und eben in Luisental. Die Beschlüsse dazu fasste der Stadtrat bereits im Frühjahr 2011.

In Eicken Platz für 68 Menschen

In Eicken sind 68 Plätze vorgesehen, mit dem Bau werde im Oktober begonnen. Ein Jahr später soll er bezugsfertig sein. In Luisental 20 (Geistenbeck) ist der Baubeginn „im 1. Quartal 2014“ vorgesehen, sagte am Mittwoch ein Stadtsprecher. Über die Pläne wird der städtische Planungs- und Bauausschuss am 26. Februar entscheiden.

Nach dem Abriss des katastrophalen Alt-Gebäudes Luisental entsteht an gleicher Stelle ein nicht unterkellertes, dreigeschossiges Gebäude mit Wohnraum, Badezimmern und Küchenbereichen für 74 Menschen.

Beide Häuser sind vom Typ her gleich. Abriss, Neubau und Gelände-Außengestaltung kosten für Luisental rund 1,67 Millionen Euro. Im Wesentlichen stammt das Geld aus dem Erbe einer Gladbacherin. pmg/ba.-

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