Pünktlich um 13.11 Uhr soll es losgehen. Mehr als 4000 Aktive und 74 Festwagen sind dabei.

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Der MKV-Vorsitzende Bernd Gothe hofft, dass es am Dienstag nicht zu kalt wird.

Ilka Jaroch, Bild 1 von 2

Mönchengladbach. Wenn in den Nachbarstädten schon fast wieder der Alltag eingekehrt ist, kommt es im Stadtgebiet noch einmal zum karnevalistischen Höhepunkt: Pünktlich um 13.11 Uhr startet der Veilchendienstagszug (VDZ). Auch in diesem Jahr werden die Jecken aus nah und fern in der Vitusstadt am Tag vor Aschermittwoch noch einmal in närrische Stimmung versetzt. Zugleiter Elmar Esser und sein Team sind bestens auf den VDZ vorbereitet.

114 Fest- und Bagagewagen, 33 Kapellen, 63 Fußgruppen

4100 aktive Teilnehmer, 74 Fest- und 40 Bagagewagen, 63 Fußgruppen, 33 Musikkapellen, Reitergruppen und Kutschen bilden den mehrere Kilometer langen Zug, der von der Lüpertzender Straße bis zur Goebenstraße durch die Innenstadt ziehen wird.

Mit Blick auf die vor kurzem noch eisigen Temperaturen meint Bernd Gothe, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevals-Vereins (MKV): „Wir hoffen darauf, dass die Temperaturen bis zum Termin nicht allzu niedrig sind. Bei minus fünf Grad würden beispielsweise den Musikkapellen die Ventile der Instrumente einfrieren“.

Auch aus einem anderen Grund fürchtet er die Kälte: Sie könnte so machen dazu bringen, zu viele Schnäpschen zu kippen und sich so – trotz des bewährten Sicherheitskonzeptes – in Gefahr bringen.

Umzug kostet mehr als 400 000 Euro

Zur Finanzierung des Umzuges, der nach Angaben des MKV mehr als 400 000 Euro kostet, wird auch in diesem Jahr wieder die Clowns-Aktion gestartet. Besucher des Veilchendienstagszuges können mit einem sogenannten „Zuggroschen“ nach dem Motto „Kleine Münze, große Wirkung“ zu diesem enormen Betrag etwas beisteuern. Die Clowns können auch aus größerer Entfernung mit einer Spende gefüttert werden.

So zieht der Zug in diesem Jahr (siehe Infografik): Los geht es an der Lüpertzender Straße. Dann ziehen die Jecken über Bleich-, Flieth-, Speicker-, Hitta-, Aachener- und Sandradstraße zum Alten Markt. Weiter geht es über die Hindenburg-, Bismarck- und Regentenstraße zum Aretzplätzchen und über Martinstraße, Am Bour, Steinmetzstraße über den Europaplatz zur Goebenstraße zur Auflösung.

Es gibt zwei überdachte und eine nicht überdachte Tribüne

An der Ecke Hindenburg-/Friedrichstraße werden überdachte Tribünen aufgestellt. Eine weitere nicht überdachte Tribüne steht gegenüber der ehemaligen Musicalbühne. Von beiden Tribünen haben die Zuschauer eine gute Sicht auf das närrische Treiben. Karten zum Preis von 16 Euro können beim MKV unter Telefon RY 95 37 70 erworben werden. Die Moderation des Zuges wird vom Aretzplätzchen und darüber hinaus vom Alten Markt und der Tribüne über Lautsprecher kommentiert.

Behindertentoiletten an insgesamt sechs Standorten

Wie im vergangenen Jahr wurde auch in diesem Jahr an die Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen mit Rollatoren, die den Veilchendienstagszug besuchen, gedacht. An sechs Standorten werden Behindertentoiletten aufgestellt. Im Einzelnen findet man diese am Geroplatz, Kapuzinerplatz, Waldhausener Straße, Hindenburgstraße/Ecke Friedrichstraße, Aretzplätzchen und Europaplatz.

Zudem teilte die Stadt mit, dass der gesamte Innenstadtbereich samt Zugweg und Zufahrtsstraßen am Veilchendienstag von 11.40 Uhr bis gegen 19 Uhr für Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Dies beinhaltet nicht nur den Zugweg, sondern auch alle Zufahrtsstraßen zum Zugweg.

Damit der Veilchendienstagszug ungehindert zum Aufstellplatz und auch auf dem Zugweg ziehen kann, werden auf den betreffenden Straßen Halteverbote eingerichtet, bei denen die Stadtverwaltung auf Beachtung hofft.

In den vergangenen Jahren ist es häufiger vorgekommen, dass auswärtige Besucher ihr Fahrzeug im Veranstaltungsraum haben stehen lassen und später feststellen mussten, dass es abgeschleppt worden war.

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