Was kommt, wenn die Briten weg sind?

Mönchengladbach. Der Abmarsch der Briten aus dem riesengroßen Hauptquartier (HQ) bis 2016 trifft die Stadt nicht unvorbereitet. Seit einem Jahr sei die Stadt dabei, in Zirkeln und mit Experten Planspiele durchzuführen unter dem Motto "Was machen wir mit den 460Hektar, um die die Stadt dann größer wird?" Konkretes haben diese Arbeitsgruppen noch nicht produziert.

Oberbürgermeister Norbert Bude (SPD) sagte gestern, dass man ohne Druck an die Mammutaufgabe herangehe. Bis zum Militärabzug gehöre die Stadt in der Stadt der Bima, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

800 zivile Mitarbeiter verlieren den Job

Es werde schwierig genug sein, sich mit der Bima auf einen Preis für den Grunderwerb zu einigen. Das gehe nicht ohne Hilfe von EU, Land, Bund und privaten Investoren. Bude sagte auf Fragen der WZ, dass er sich im "Alt-HQ" auf keinen Fall Neubaugebiete vorstellen kann, wohl aber Naherholungsgebiete, Freizeitparks (zum Beispiel Sport, dazu kleine Ferienhäuser wie bei Center Parcs) und Anlagen zur Energiegewinnung (Solarfelder zum Beispiel).

Wichtig ist ihm die wirtschaftliche Absicherung der rund 800 Gladbacher Zivilbeschäftigten. Sie verlieren ihren Job. Es gebe Gespräche z.B. für Qualifizierungsangebote.

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