43-Jährige wurde am Samstag von zwei Männern und einer Frau in der Regionalbahn beschimpft und unsittlich berührt.

Syb Polizei
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Jörg Knappe

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Mönchengladbach. Nach dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Augsburg ist am Samstagabend eine 43-Jährige das Opfer massiver rassistischer Beschimpfungen sowie eines sexuellen Übergriffs geworden.

Die Frau war gegen 19.20 Uhr am Hauptbahnhof in die aus Duisburg kommende und nach Aachen fahrende Regionalbahn 10391 eingestiegen. Zwei Männer und eine Frau, die aufgrund ihre Fankleidung als Anhänger von Borussia Mönchengladbach zu erkennen waren, setzten sich zu der 43-Jährigen.

Offenbar wegen ihres südländischen Aussehens wurde das Opfer von einem der Männer sowie der Frau massiv rassistisch beschimpft und beleidigt. Der neben ihr sitzende Mann ging sogar so weit, dass er sie an den Armen festhielt und sie im Bereich mehrerer Körperzonen unsittlich anfasste.

In Mönchengladbach-Herrath gelang es der Geschädigten, den Zug zu verlassen und die Polizei zu informieren. Aus Gesprächen zwischen den Personen schließt die 43-Jährige, dass die männlichen Täter in Aachen wohnen dürften, wobei der Mann, der neben ihr saß, zuvor in Heinsberg-Aphoven gewohnt haben soll. Es liegen mittlerweile Hinweise vor, dass einer der Tatverdächtigen in Geilenkirchen ausstieg, während das verbleibende Pärchen weiter in Richtung Aachen fuhr.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: Täter des sexuellen Übergriffs, neben der Geschädigten sitzend: männlich, etwa 30 Jahre alt, hellblonde kurze stoppelige Haare, Brille, Jacke von Borussia Mönchengladbach.

Täter der rassistischen Beleidigungen: männlich, etwa Ende 40, dunkle, angegraute Haare, schwarze Jacke mit Borussia-Raute auf der linken Brustseite, dem Schriftzug "Borussia Mönchengladbach" unter der Raute sowie dem Schriftzug "Männertreue" über der Raute.

Täterin der rassistischen Beleidigungen: weiblich, etwa 40 Jahre, dunkle braune glatte Haare, zum Pferdschwanz gebunden, Mittelscheitel, Fanbekleidung. Hinweise zu den Tatverdächtigen bitte an die Polizei Mönchengladbach unter Telefon 02161/290.

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