Nach „Aktenzeichen XY“ melden sich viele Zeugen.

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Beatrice Jaekel wurde 1989 im Bresgespark erdrosselt. Der Fall wurde nun in einer TV-Sendung wieder aufgerollt.

Beatrice Jaekel wurde 1989 im Bresgespark erdrosselt. Der Fall wurde nun in einer TV-Sendung wieder aufgerollt.

Polizei

Beatrice Jaekel wurde 1989 im Bresgespark erdrosselt. Der Fall wurde nun in einer TV-Sendung wieder aufgerollt.

Mönchengladbach. Positive Resonanz nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" am Mittwochabend: 20 Anrufer haben sich seitdem gemeldet und Hinweise zu einem Mord gegeben, der vor 20 Jahren die Mönchengladbacher schockte und jetzt noch einmal aufgerollt wird.

Wie die WZ berichtete, war der bis heute nicht aufgeklärte Mordfall der Studentin Beatrice Jaekel am 20.Dezember 1989 im Bresgespark Thema in der TV-Sendung.

Die Ermittler rechnen mit weiteren Anrufen

Ingo Thiel, Leiter der zuständigen Mordkommission, freut sich nun über zahlreiche neue Hinweise. Die Zeugen hätten hauptsächlich Angaben zur Herkunft der im Fernsehen gezeigten Kordel gemacht, die damals am Tatort gefunden wurde. Viele gaben aber auch Hinweise zum Ermittlungsverfahren.

Die Informationen werden nun ausgewertet. "Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich auch Tage nach der Sendung noch weitere Zeugen melden, da sich viele die Beiträge erst nachträglich im Internet anschauen", sagt Thiel. Für die Polizei sei es wichtig, dass sich Zeugen auch dann melden, wenn sie glauben, dass ihre Aussage unwichtig seien oder die Polizei schon alles wisse, so Thiel weiter. Gerade bei so lange zurück liegenden Fällen seien selbst die kleinsten Informationen von Bedeutung.

Die bisherige gute Resonanz gebe Grund zu hoffen, dass der Mord an Beatrice vor vielen Jahren doch noch gelöst werden könne, sagt Thiel.

Wer weitere Hinweise zum Fall Jaekel hat, kann sich an die Mönchengladbacher Polizei wenden unter: Tel. MG 29-0. nw

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