200 Millionen Produkte sollen von dort aus jährlich verteilt werden. 420 neue Arbeitsplätze entstehen.

Esprit lässt in Güdderath die Europa-Versandzentrale bauen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.
Esprit lässt in Güdderath die Europa-Versandzentrale bauen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.

Esprit lässt in Güdderath die Europa-Versandzentrale bauen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.

Jörg Knappe

Esprit lässt in Güdderath die Europa-Versandzentrale bauen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.

Mönchengladbach. Nun also doch. Nach monatelangen, zähen Verhandlungen wird der Lifestylekonzern Esprit im Gladbacher Regio-Park Güdderath - der liegt nahe der Autobahn 61 und wird gemeinsam mit der Gemeinde Jüchen im Rhein-Kreis Neuss unterhalten - seine Europa-Versand-Zentrale errichten.

Zwar will man erst Freitag mit der Entscheidung vor die Presse treten, doch am Donnerstag sickerte durch, dass "Esprit kommt", wie auch Gladbacher Verhandlungsteilnehmer bestätigen.

Die Modemacher planen die Drehscheibe mit mehreren für sie verlässlichen Partnern, wie es heißt.

Mindestes 50 Millionen Euro soll erster Bauabschnitt kosten

So baut der Logistik-Dienstleister Fiege in einem ersten Bauabschnitt auf einer Fläche von 32400 Quadratmetern die erste von mehreren Großhallen.

Hier sollen jährlich rund 200 Millionen Textilien, Accessoires und ähnliches für den deutschen wie für den europäischen Kunden versandfertig gemacht werden.

Die Rede ist von etwa 420 neuen Jobs. Vor allem Frauen würden hier beschäftigt. Und dabei von modernster Versand- und Lagertechnik unterstützt.

Die zum Volks- und Raiffeisenbanken-Verbund gehörende Union Investment (Hamburg) hat von der Stadt bzw. ihrer Stadtentwicklungsgesellschaft EWMG in dem Gewerbepark mehr als 76000 Quadratmeter gekauft. Zu einem angeblich sehr günstigen Preis.

Union Investment werde auch die Kosten für Bauabschnitt eins von mindestens 50 Millionen Euro finanzieren.

Schon ab Oktober 2010 will Esprit im "Modehaus" aktiv werden. Folglich rollen schon die Bagger - und schieben viel Erdreich beiseite. Außerdem werden erste Fertigbetonteile angeliefert.

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