Die Polizei ermittelt gegen einen 48-Jährigen wegen versuchter Tötung. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

In diesem Haus an der Richard-Wagner-Straße ereignete sich die blutige Tat am Samstagabend.
In diesem Haus an der Richard-Wagner-Straße ereignete sich die blutige Tat am Samstagabend.

In diesem Haus an der Richard-Wagner-Straße ereignete sich die blutige Tat am Samstagabend.

Theo Titz

In diesem Haus an der Richard-Wagner-Straße ereignete sich die blutige Tat am Samstagabend.

Mönchengladbach. Mit schweren Verletzungen ist am späten Samstagabend ein 47-jähriger Mönchengladbacher ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, verletzte ihn sein 48-jähriger Mitbewohner lebensgefährlich.

Der 47-Jährige musste notoperiert werden. Lebensgefahr besteht aber nicht mehr. Auch eine 37-Jährige wurde verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.

Die drei Beteiligten leben zusammen in einer Wohnung

Die drei Beteiligten leben zusammen in einer Wohngemeinschaft in einem Haus an der Richard-Wagner-Straße in Dahl. Am späten Samstagabend kam es dort zum Streit zwischen den beiden Männern.

Der 48-Jährige griff in Folge dessen zum Messer und stach zunächst auf den 47-Jährigen ein. Zum Motiv können Polizei und Staatsanwaltschaft noch nichts sagen. Der mutmaßliche Täter verletzte auch die 37-Jährige. Im Anschluss an die Tat flüchtete er zu Fuß aus der Wohnung.

Die 37-Jährige verständigte sofort die Polizei. Sie und der schwer verletzte 47-Jährige wurden ins Krankenhaus gebracht. Den 48-Jährigen nahmen Einsatzkräfte der Polizei nach kurzer Fahndung fest. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Laut deutschem Strafrecht bedeutet Totschlag die vorsätzliche Tötung eines Menschen.

Der Unterschied zum Mord ist der, dass diesem besonders verwerfliche Motive zugeordnet werden.

Es ist der dritte brutale Übergriff in Mönchengladbach innerhalb kurzer Zeit. Erst am Dienstag in der vergangenen Woche hatte ein 61-jähriger bei einem Streit die Nerven verloren und mit einem Hammer auf seine Ehefrau in deren Wohnung an der Urftstraße eingeschlagen und die 58-Jährige lebensgefährlich am Kopf verletzt.

Als Grund gab er Eifersucht an. Er habe befürchtet, seine Ehefrau hätte eine neue Beziehung. Das Paar lebte schon seit Jahren in getrennten Wohnungen. Aber nach Aussagen von Nachbarn „lief da noch was“.

Bei allen drei Taten war ein Streit der Auslöser

Gut eine Woche zuvor war ein 33-Jähriger mit Schnitt- und Stichverletzungen tot in seiner Wohnung an der Geneickenstraße gefunden worden. Wenige Stunden nach der Tat stellte sich der 21-jährige Bruder der Freundin des Opfers der Polizei. Der Tat war auch in diesem Fall ein Streit vorausgegangen.

Der 21-Jährige gab an, mit der Partnerwahl seiner Schwester nicht einverstanden zu sein. Er wünsche sich einen besseren Mann für sie.

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