Stadtspitze nennt erste Projekte - entschieden ist aber noch nichts.

Die Gesamtschule Neuwerk soll auch profitieren.
Die Gesamtschule Neuwerk soll auch profitieren.

Die Gesamtschule Neuwerk soll auch profitieren.

Knappe

Die Gesamtschule Neuwerk soll auch profitieren.

Mönchengladbach. 30, vielleicht sogar bis zu 40 Millionen Euro können aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung nach Gladbach fließen. Was mit dem Geld geschehen soll, dazu gibt es erste Spielregeln von Bund und Land. Und in Gladbach viele Projekte, für die die Millionen nicht reichen werden.

Im Hauptausschuss hat Beigeordneter Helmut Hormes erste Vorhaben genannt. Beschlossen sind sind sie nicht. 65 Prozent der Mittel sollen in die "Bildungsinfrastruktur" gesteckt werden. Schwerpunkt hier: "nachhaltige energetische Verbesserung", damit Kostensenkung und weniger Umweltbelastung.

Folglich sollen städtische Kindertagesstätten saniert bzw. ausgebaut werden, Spielplätze ebenso. Baulich wie bei der Energieversorgung erneuert werden sollen die Hauptschulen Aachener Straße, "Heinrich Lersch" (Lürrip). Profitieren würden die Gesamtschulen Neuwerk und Volksgarten, ebenfalls das Gymnasium Geroweiher sowie "Hugo-Junkers" in Rheydt. Hormes: "Wir wollen die Schulen stärken, die Zukunft haben." Bei den Grundschulen gibt es laut Hormes keinen Handlungsbedarf.

Konjunktur-Geld soll auch in die drei Berufskollegs (Mülfort, "Maria Lenssen", Platz der Republik) gepumpt werden. Ebenso in die Stadtbibliothek Blücherstraße und möglicherweise in das stillgelegte Pahlkebad.

(Noch) nicht im Konjunktur-Katalog enthalten ist die dringliche Sanierung vieler mit Löchern übersäter Stadtstraßen, dagegen stünden Gelder für aktiven wie passiven Lärmschutz (z.B. Fenster) ebenso zur Verfügung wie für neue Rad-, Fußwege.

Ausweichquartier Während der Millionen-Sanierung des Rheydter Hauses soll der Theaterbetrieb in einer von der Stadtentwicklungsgesellschaft EWMG gekauften Bundeswehrhalle im Nordpark, nahe dem Borussia-Park, über die Bühne gehen. Und zwar für die Spielzeit 2009 und 2010. Die Herrichtung ist mit hohen Kosten verbunden. Die Stadt mietet die Halle fürs Theater vom Eigentümer.

Die Förderfinanzen gibt es nur für Vorhaben, die bis 31. Dezember 2011 abgeschlossen sind. Bei der Auftragserteilung soll das Vergaberecht "gelockert werden". Klar ist auch: Bei der Eile zur Konjunkturbelebung wird so mancher Euro verschleudert.

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