Die Arcaden-Bauer steuern Geld bei.

Mönchengladbach. „Mister Karneval“ lacht wieder. „Ich gehe jetzt davon aus, dass wir nach dem Veilchendienstagszug (VDZ) nicht auf einem höheren Minus sitzenbleiben“, sagte der Vorsitzende des Gladbacher Karnevalsverbandes (MKV), Bernd Gothe, der WZ.

Gothe hatte am Dienstagmorgen mit Vertretern des Essener Projektentwicklers Mfi verhandelt, der die MG-Arcaden baut. Und die rund 15 Meter tiefe Baugrube entlang der Hindenburgstraße ist zum Sicherheitsrisiko für die Jecken geworden. Mit der Folge, dass die Stadt als Genehmigungsbehörde des „Zoch“ den Veranstalter MKV zu verschärften Auflagen verdonnerte. Und die kosten. Beim MKV sprach man von einem Defizit von über 60 000 Euro. Seit Dienstag steht laut Gothe fest: Mfi beteiligt sich an den Kosten.

Am Engpass gilt ein Kamelle-Wurfverbot

Wie berichtet, muss für den Narren-Umzug auf Höhe der Großbaustelle der Bauzaun zurückversetzt werden. Davor werden Gitter errichtet, hinter denen Ordner stehen. Auf der Problem-Strecke (150 Meter) gilt zudem „Kamelle-Wurfverbot“. Außerdem wird neu asphaltiert und eine Ampel wird versetzt. Wie viel Geld Mfi dazugibt, sagte Gothe nicht. Das sei so vereinbart worden.

Da die Polizei nur noch 266 Beamte abstellt, 22 weniger als 2012 – habe der MKV mehr „Aufseher“ verpflichten müssen. Laut Gothe kostet der größte Dienstags-Zoch Deutschlands mehr als 400 000 Euro. Die Karnevalisten starten daher auch die Spenden-Aktion „Freunde helfen Freunden“. Wer einen jecken Euro geben will, erfährt mehr bei Bruno Wiessner vom MKV.

brunow@t-online.de

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