Mönchengladbach. Die Polizei kommt den Hintergründen für die Messerstecherei in einer Wohnung an der Urftstraße näher. Dort soll am Dienstag ein 40-jähriger gebürtiger Marokkaner einen 34-jährigen Rheydter mit türkischem Pass lebensbedrohlich verletzt haben (die WZ berichtete).

Nach den bisherigen Ermittlungen der Mordkommission hatte der 34-Jährige auf Familienbesuch morgens die Wohnung verlassen wollen. Dabei sah er laut Polizei zufällig den 40-Jährigen und die verheiratete Wohnungsinhaberin (31) in eindeutiger Situation.

Der 40-Jährige habe den Mann nicht aus der Wohnung lassen wollen. Es sei zu einer Rangelei gekommen, in deren Verlauf der 34-Jährige seine Brille verlor. Danach habe ihm der 40-Jährige die Hand auf die Schulter gelegt und sich versöhnlich gegeben.

Unvermittelt soll er ihn aber gleichzeitig mit dem Messer in der anderen Hand tief in Gesicht und Hals geschnitten haben. Einer der Schnitte verfehlte nur knapp die Halsschlagader. Der 34-Jährige war in einer Notoperation gerettet worden. Der Haftrichter ordnete wegen versuchten Mordes Untersuchungshaft für den 40-Jährigen an.

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