Mönchengladbach. Sie haben es nicht leicht. Öffentliche Schilder werden zerkratzt, beschossen, bemalt, eingeschlagen, geklaut oder einfach umgefahren. Wie viele Ortseingangs- und Straßenschilder jährlich weg kommen bzw. beschädigt werden, darüber führt die Stadtverwaltung nicht Buch.

Es existiert keine Statistik. "Fest steht, dass die Zerstörungswut an Schildern ein großes Problem darstellt", sagt Stadtsprecher Wolfgang Speen. Und er fügt hinzu, dass die Tafeln zunehmend gestohlen werden. Jährlich müssten für Reparaturarbeiten demolierter Schilder oder für Ersatzmaßnahmen mindestens 10.000 Euro ausgegeben werden.

Im Stadtgebiet gibt es 350.000 Verkehrs- und 850 Wegweisungsschilder. Ein Wegweisungsschild (weißer Pfeil auf blauem Grund) kostet zwischen 150 und 200 Euro. Vermutlich geklaut wurde auch diese Ortstafel am Neuwerker Klärwerk des Niersverbandes.

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