Mönchengladbach. Auch wenn am Dienstag im Landeskabinett die Neuordnung des Gemeindefinanzierungsgesetzes beschlossen wird – und die Stadt damit in den nächsten vier Jahren jeweils rund 50 Millionen Euro mehr vom Land erhält – ist Gladbach nicht aus den Schulden raus.

Dies stellte Stadtkämmerer Bernd Kuckels am Freitag klar. „An der Notwendigkeit eines strikten Sparkurses ändert dies nichts. Wir bleiben nach wie vor Nothaushaltskommune.“

In den Prognosen verschiebt sich der Zeitpunkt der Überschuldung lediglich vom Jahr 2016 auf das Jahr 2021. OB Norbert Bude erklärte, das neue Gesetz sei ein Beleg dafür, dass die Finanzprobleme der Stadt nicht hausgemacht seien, sondern durch unzureichende Verteilung der Schlüsselzuweisung ausgelöst wurden.

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