Im Herbst beginnen Arbeiten an Viersener Straße.

Krankenhaus
Das Gelände am St.-Franziskus-Krankenhaus. An diesen Standort soll auch das Maria Hilf ziehen.

Das Gelände am St.-Franziskus-Krankenhaus. An diesen Standort soll auch das Maria Hilf ziehen.

Isabella Raupold

Das Gelände am St.-Franziskus-Krankenhaus. An diesen Standort soll auch das Maria Hilf ziehen.

Mönchengladbach. Die Bauanträge sind eingereicht, im Herbst sollen die Bauarbeiten im hinteren Bereich des Krankenhaus-Komplexes an der Viersener Straße beginnen. „Geplant ist, dass wir 2018 hier fertig sind“, sagte Jürgen Hellermann, Geschäftsführer der Kliniken Maria Hilf, anlässlich eines Pressegesprächs im Krankenhaus. Anschließend soll dann auch der Umzug der Maria-Hilf-Klinik an der Sandradstraße über die Bühne gehen.

St.-Franziskus-Krankenhaus erhält neuen OP-Saal

Weil im Maria Hilf vor allem chirurgische Abteilungen untergebracht sind, wird am St. Franziskus auch ein neuer zentraler Operationssaal gebaut. Einige Geräte werden aus dem Maria Hilf mitgenommen, andere neu angeschafft. „Klar ist: Der Umzug ist nicht an einem Wochenende zu schaffen, darf aber auch nicht mehr als ein paar Tage dauern, damit der laufende Betrieb nicht gestört wird“, sagte Hellermann. 500 bis 600 Mitarbeiter ziehen mit um.

Das Grundstück des Maria-Hilf-Krankenhauses an der Sandradstraße gehört der Stadt. Die CDU fordert, dass das Gelände für neue Wohnformen genutzt wird. „Mehr wissen wir dazu momentan nicht“, sagte Hellermann.

Das Maria Hilf zieht 2018 in ein prämiertes Gebäude. Der Komplex des St.-Franziskus-Krankenhauses hat beim Publikumspreis der Ingenieurkammer Bau in NRW den zweiten Platz belegt. Ausgezeichnet wurde der Bau als „Krankenhaus der kurzen Wege“. Das Architektur- und Ingenieurbüro Rainer Thieken hat das Gebäude gemeinsam mit den Krankenhausmitarbeitern geplant und die Arbeitsprozesse innerhalb des Hauses in die Entwürfe einfließen lassen.

„Ein zentrales Element dabei ist die Eingangshalle, von der aus Gebäude-,Finger’ in die einzelnen Abteilungen abgehen“, erklärt Rainer Thieken seine Idee. Über das Projekt wird nun auf Kosten der Ingenieurkammer ein Film gedreht, den er zu Werbezwecken auf seiner Webseite verwenden darf.

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