Bahn: Ein 27- und 29-Jähriger konnten keinen Grund für ihr lebensgefährliches Verhalten nennen.

Mönchengladbach. Wegen des leichtsinnigen Verhaltens zweier Männer aus Mönchengladbach ist in der Nacht zu Mittwoch der Zugverkehr zwischen Aachen und Mönchengladbach zeitweise unterbrochen worden. Zeugen hatten gegen 0 Uhr die Polizei verständigt, weil sich zwei Männer im Bahnhof Mönchengladbach-Wickrath auf den Gleisen aufhielten.

Drei Züge auf der Strecke hatten Verspätung

Die Bundespolizei ließ daraufhin die Strecken sofort sperren. Vor Ort traf eine Streife auf einen 27- und einen 29-Jährigen. Der eine saß direkt auf den Schienen und der andere auf der Bahnsteigkante. Einen Grund für ihr lebensgefährliches Verhalten konnten die beiden laut Bundespolizei nicht nennen.

Durch den Vorfall hatten drei Züge eine Gesamtverspätung von 76 Minuten, wie die Behörden errechneten. Gegen die beiden Männer wurde nach dem Einsatz ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Bundepolizei warnt vor dem unerlaubten Aufenthalt im und an Bahngleisen. Immer wieder ist es in der Vergangenheit dadurch zu schweren und sogar zu tödlichen Unfällen gekommen.

Im Oktober war eine 64-jährige Mönchengladbacherin von einer Regionalbahn erfasst und schwer verletzt worden. Sie war über die Gleise der Güterzugstrecke zwischen Helenabrunn und Rheydt spaziert.

Eine Rheydterin (56) wurde im April 2008 von einem Zug erfasst und getötet. Die Frau hatte in Güdderath die Gleise überquert, um einen Weg abzukürzen.

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