Ausstellung: Die Geschichts–AG des Hugo-Junkers Gymnasiums zeigt Stücke aus der Sammlung von Hans-Jürgen Bitter.

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150 Fundstücke aus der Sammlung Hans-Jürgen Bitters sind bis zum 4. Februar in einer Ausstellung in der Sparkasse Rheydt zu sehen. Ursula Bitter (Mitte), Witwe des Steinzeitsammlers, war mit OB Norbert Bude bei der Eröffnung.

150 Fundstücke aus der Sammlung Hans-Jürgen Bitters sind bis zum 4. Februar in einer Ausstellung in der Sparkasse Rheydt zu sehen. Ursula Bitter (Mitte), Witwe des Steinzeitsammlers, war mit OB Norbert Bude bei der Eröffnung.

Reichartz

150 Fundstücke aus der Sammlung Hans-Jürgen Bitters sind bis zum 4. Februar in einer Ausstellung in der Sparkasse Rheydt zu sehen. Ursula Bitter (Mitte), Witwe des Steinzeitsammlers, war mit OB Norbert Bude bei der Eröffnung.

Mönchengladbach. Steinzeitliche Werkzeuge, die die ersten Gladbacher vor Jahrtausenden in der Hand hielten und selbst herstellten, sind seit Montag in der Sparkassenfiliale Rheydt an der Marktstraße zu bewundern. Die Geschichts-AG des Hugo-Junkers-Gymnasiums zeigt unter dem Titel „Hans-Jürgen Bitter: Leidenschaft Steinzeit“ 150 Prunkstücke aus der Sammlung Bitter, die in größerem Umfang zuletzt 1981 in der Ausstellung ‚Aus der Erde geborgen’ in Schloss Rheydt öffentlich zu sehen waren.

Werkzeuge zeigen die Bandbreite des Steinzeit-Gladbachers

Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Ausstellung „5000 Jahre Geschichte - Mönchengladbacher Sammler zeigen ihre Schätze“ hatten die Schüler bereits im Januar 2009 in der Rheydter Filiale der Stadtsparkasse Mönchengladbach eine Ausstellung präsentiert. In diesem Zusammenhang lernten sie Ursula Bitter, die Witwe des 2004 verstorbenen Steinzeit-Sammlers Hans-Jürgen Bitter, kennen. So kam es zur Zusammenarbeit für die aktuelle Ausstellung, für die sie der Geschichts-AG einige Ausstellungsstücke aus der 20 000 Fundstücke umfassenden Sammlung geliehen hat. Sie zeigen die ganze Bandbreite hochentwickelter Werkzeuge aus dem Alltag des steinzeitlichen Mönchengladbachers.

Bitter lief mit seiner Familie über die Äcker auf der Suche nach einem Fund

Der Mönchengladbacher Lehrer und Historiker Hans-Jürgen Bitter hat sich Jahrzehnte mit der Suche nach den Hinterlassenschaften unserer steinzeitlichen Vorfahren beschäftigt und eine der größten Privatsammlungen Deutschlands zusammengetragen. Voller Begeisterung lief er über Jahrzehnte forschend über die Äcker des Umlandes, um die Hinterlassenschaften der Steinzeitmenschen zu bergen. Viele Gladbacher erinnern sich an den Mann, der – oft begleitet von seiner Familie – im Frühjahr und Herbst leicht vorgebeugt und mit Einverständnis der Bauern Furche für Furche nach alten Siedlungsplätzen absuchte.

Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Norbert Bude steht, ist bis zum 4. Februar während der Öffnungszeiten der Sparkassen-Geschäftsstelle zu sehen. Red

Zu sehen ist die Ausstellung montags und donnerstags 8.30 - 18 Uhr, dienstags und mittwochs 8.30 - 16.30 Uhr und freitags 8.30 - 16 Uhr.

Hans-Jürgen Bitter wurde in Neviges geboren und kam nach seiner Lehrerausbildung 1959 im Alter von 29 Jahren als Studienrat ans Gymnasium Odenkirchen.

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