Kunsthandwerker stellen sich vor

Von der Ausstellung „Kunst für die Sinne“ über die „Lesekids“ in der Bibliothek bis zum Textiltechnikum: Das steht am Wochenende an.

Kunsthandwerker stellen sich vor
Foto: Raupold

An diesem Wochenende ist der Nassauer Stall im Schloss Wickrath zum 22. Mal Schauplatz für die Ausstellung „Kunst für die Sinne“. Es erwartet den Besucher Kunsthandwerker aus den verschiedensten Bereichen. Sie zeigen ihre mit viel Liebe zum Detail hergestellten Werke: von Schmuckdesign und Seifen über Patchwork und Woll-Fantasien bis hin zu Betonfiguren. Auch in Sachen Floristik und kulinarischen Besonderheiten ist vieles vertreten. Die Initiative Kunsthandwerk bietet auch wieder Ihre Arbeiten an. Der Eintritt an beiden Tagen ist frei. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Ab Samstag entführt die Stadtbibliothek wieder regelmäßig (jeden dritten Samstag im Monat) in die faszinierende Welt von Büchern und Geschichten. Aus den „Lesezwergen“ sind jetzt die „Lesekids“ geworden und auch ein neues Team wurde für kleine und große Zuhörer engagiert. Vorleserin Andrea Peters hat langjährige Lesepaten-Erfahrung und bildet zusammen mit der 17-jährigen Schülerin Sarah Ammar das neue zweisprachige Vorlese-Team der Zentralbibliothek an der Blücherstraße. Gelesen wird heute ab 11 Uhr auf Arabisch und Deutsch aus dem Buch „Das kleine Ich bin ich“ von Mira Lobe: ein kleines buntes Stofftier möchte zu gern wissen, wer es eigentlich ist. Geeignet ist die Vorlesestunde für Kinder ab fünf Jahren. Der Eintritt ist frei.

Das Messajero hat heute Abend sieben erfahrene Rock-Musiker auf der Bühne: „BB4D“ heißt die Gruppe. Ihre musikalischen Charaktere entwickelten sich im spielerischen Umgang mit Progrock, Hardrock und Heavy Metal, Blues, British Rock, Fusion sowie Electronic und Trance bis hin zu Celtic Instrumental. In den Genuss des abwechslungsreichen Klangs kommen die Besucher ab 20 Uhr.

Das Textiltechnikum im Monforts Quartier 31 lädt am Sonntag von 13 bis 17 Uhr zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein. Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Diesmal steht der Seiden-Jacquard-Webstuhl (um 1920) der Krawattenstoffweberei Orth aus Willich im Mittelpunkt der Vorführungen. Außerdem können die Besucher sehen, wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Simone Friedrich und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten. Darüber hinaus führt Bekleidungsingenieur Günther Kohtz das Umnähen der Rohware von Handtuchstoffen zu Handtüchern mit den Aufhängern „Gewebt im Museum Schloss Rheydt“ vor. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Am Sonntag findet im Museum Abteiberg eine Themenführung mit Julia Kasten zur aktuellen Ausstellung unter dem Titel „2000“ von Henrike Naumann statt. Naumann beschäftigt sich mit dem Design der 80er- und 90er-Jahre. Warum ist es heute einfacher, einen gewellten Spiegel zu finden als einen geraden? Was macht die Allgegenwärtigkeit postmodernen Designs in Kopie der Kopie im Alltag mit den Deutschen? Kann man sich durch Möbel radikalisieren? Treffpunkt ist um 11.30 Uhr im Foyer des Museums.

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