Gegen vier von fünf geplanten Hunde-Freilaufflächen im Bezirk Ost gibt es aber keine Bedenken.

Mönchengladbach. Die Auswahl des alten Friedhofs in Lürrip als eine von fünf Hunde-Freilaufflächen im Bezirk Ost ist von den Politikern der Bezirksvertretung in ihrer jüngsten Sitzung kritisiert worden.

Menschen kommen noch zur Zeppelinstraße, um zu trauern

Der ehemalige Friedhof an der Zeppelinstraße sei "im Bewusstsein der Lürriper immer noch ein Friedhof", sagte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD). Immer noch stünden dort Grabsteine, und immer noch kämen hier Menschen hin, um zu trauern.

Als Alternative für das von der Verwaltung ausgeguckte Areal kamen aus der Bezirksvertretung als Vorschläge das ehemalige Reme-Gelände oder Teile der Krallschen Wiese am Volksgarten. Die Verwaltung soll das nun prüfen.

Insgesamt 27 Freilaufflächen, auf denen Hunde in Zukunft ohne Leine toben können sollen, sind im gesamten Stadtgebiet von der Verwaltung ausgewählt worden und werden nun in den Bezirksvertretungen diskutiert.

Ein Ja gab es im Bezirk Ost für die vier Bereiche am Ahrener Feld, Kruchenstraße/Trimpelshütte, Hansastraße und Zilkeshütte. Am kommenden Mittwoch stehen die Beratungen für den Bezirk Süd und Nord an.

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