Freunde von Angelina von Känel organisieren ein großes Event für die schwer erkrankte 28-Jährige.

Charity
Angelina von Känel hat immer gerne getanzt.

Angelina von Känel hat immer gerne getanzt.

privat

Angelina von Känel hat immer gerne getanzt.

Mönchengladbach. Viele Mönchengladbacher kennen Angelina („Angi“) von Känel, die mehr als zwei Jahre lang Zumba-Kurse in der Region gegeben hat. Ende November erhielt die Mutter von zwei Kindern (drei und fünf Jahre alt) eine niederschmetternde Diagnose, die einem Todesurteil gleicht: Die 28-Jährige hat einen Gehirntumor, der nicht operiert werden kann.

Als die Fitnesstrainerin auf ihrer Facebook- und Internetseite mitteilte, dass sie alle Kurse stoppen muss, meldeten sich zahlreiche Kursteilnehmer, Bekannte, aber auch Menschen, die von Känel gar nicht persönlich kennen. Sie alle sind fassungslos, dass die lebenslustige junge Frau unheilbar erkrankt ist.

Mehrere Kollegen haben sich in den vergangenen Tagen zusammengetan und die Organisation für ein Zumba-Charity-Event, das von Känel noch vor der eigenen Schock-Diagnose geplant hatte, übernommen. „Unser erster Reflex war, die Veranstaltung abzusagen“, sagt Organisatorin Elena Gutnyk, die eng mit der Erkrankten befreundet ist: „Aber es war Angis ausdrücklicher Wunsch, Aufmerksamkeit für das Thema Krebs zu erzeugen und konkret zu helfen, denn der gesamte Erlös geht an die Deutsche Kinderkrebshilfe.“

Schon jetzt gibt es mehr als 300 Anmeldungen für die Veranstaltung, die am Samstag, 25. Januar, von 13 bis 22 Uhr in der Krahendonkhalle am Gathersweg in Neuwerk stattfinden wird. Von Känel möchte selbst auch auftreten, obwohl sie durch plötzlich eintretende Lähmungen gezeichnet ist.

Wer mit ihr tanzen möchte, kann sich per E-Mail anmelden. Wer „nur“ zuschauen möchte, kann so vorbeikommen.

 

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