Die Eltern des Kleinkinds aus dem Hauptquartier haben schon mehr als 150.000 Euro gesammelt.

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Jamie Inglis leidet unter einer seltenen Krebsart.

Jamie Inglis leidet unter einer seltenen Krebsart.

privat

Jamie Inglis leidet unter einer seltenen Krebsart.

Mönchengladbach. Er ringt in der Düsseldorfer Uni-Klinik mit dem Tod. Doch die Bereitschaft, dem vierjährigen Mönchengladbacher Jamie Inglis bei seinem Kampf gegen den Krebs zu unterstützen - sie ist überwältigend.

Seine Eltern haben nun schon umgerechnet mehr als 150.000 Euro Spenden gesammelt. Das Geld benötigen sie, um eine wichtige Therapie in New York zu finanzieren, für deren Rechnung die Krankenkassen nicht aufkommen. Sie kostet etwa 220.000 Euro.

Die WZ hatte am 19. Dezember von den Leiden des schwer kranken Jungen berichtet, der mit seinen Eltern im Hauptquartier wohnt. Damals war das Spendenkonto noch mit gerade einmal 20.000 Euro gefüllt gewesen. Jamies Vater John, ein Major der britischen Armee, hofft weiter auf die Großzügigkeit der Menschen.

Nachdem sich zunächst nur seine englischen Landsleute spendabel zeigten, haben inzwischen auch Mönchengladbacher Geld gestiftet. So haben Freunde der Familie in den Weihnachtsferien Spenden in Gladbacher Gaststätten gesammelt. Die katholische Gemeinde Neuwerk hat ebenfalls etwas beigetragen. Und es soll weiter gehen - etwa mit einem Spendenmarathon auf dem Fahrrad oder einer Auktion in der britischen Kaserne in Niederkrüchten-Elmpt.

Wer spenden will, kann sich montags bis freitags bis 17 Uhr unter Tel. MG 4723748 melden oder ins Internet begeben.

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