Zum 50. lockt die Musikschule aber mit noch mehr Programm.

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Stadt-Musikschulleiter Christian Malescov sagt: „Alle haben sich zum Jubiläum etwas einfallen lassen.“ Doch das „Konzert im Dunkeln“ in Carl-Orff-Saal fällt aus. Weil junge Mitwirkende erkrankt seien.

Stadt-Musikschulleiter Christian Malescov sagt: „Alle haben sich zum Jubiläum etwas einfallen lassen.“ Doch das „Konzert im Dunkeln“ in Carl-Orff-Saal fällt aus. Weil junge Mitwirkende erkrankt seien.

Jörg Knappe

Stadt-Musikschulleiter Christian Malescov sagt: „Alle haben sich zum Jubiläum etwas einfallen lassen.“ Doch das „Konzert im Dunkeln“ in Carl-Orff-Saal fällt aus. Weil junge Mitwirkende erkrankt seien.

Mönchengladbach. Das Konzert im Dunkeln, ein ungewöhnliches Musikerlebnis der Stadt-Musikschule zum 50. Geburtstag der Einrichtung, fällt am Dienstag aus. Nicht etwa, weil sich zu wenig Lichtscheue gemeldet hätten. Vielmehr sind zwei der jungen Musiker erkrankt. Sicherheitsbedenken im Carl-Orff-Saal, dem Ort, wo musiziert werden sollte, hätten keine Rolle gespielt, sagte ein Stadtsprecher gestern. Schüler der Musikschule sollten den Abend unter der Leitung von Robert Hurasky und Hans-Peter Faßbender gestalten. Was hinter dem Dunklen steckt, das war eine Überraschung.

„Zum Jubiläum haben sich alle etwas einfallen lassen“, sagt Musikschulleiter Christian Malescov. Und viele der Höhepunkte des Programms knubbeln sich im Juni.

Der Ausnahme-Gitarrist Joscho Stephan ist dann zu Gast. Sein Workshop ist ausverkauft. Am 19.Juni gibt er ein Konzert im Carl-Orff-Saal. Der 29-Jährige war Schüler der Musikschule und hat es früh zu Ruhm gebracht. Wer noch einen Platz ergattern will, sollte sich ran halten. Der Vorverkauf hat begonnen.

Doch auch die Auftritte derer, die noch Stars werden wollen, haben es in sich. Beim mittelalterlichen Spektakel „Met, Musica und Danzerey“ sind es die Ballettklassen und das Ensemble Charivari, das sich um die Musik von Renaissance und Barock bemüht und Instrumente spielt, die heute keiner mehr kennt. Wie Cornamuse oder Gemshorn. Für die Zuhörer gibt’s ein Glas Met.

Anmelden muss man sich schon

„David, der Träumer“, ist ein Projekt der Musikschule, das sich der musikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Förderschulen widmet. „Wir gehören zu den Pionieren in diesem Bereich“, sagt Malescov.

In der letzten Woche vor den Sommerferien gibt es eine Reihe, die Besucher einlädt, die Vielfalt an Instrumenten auszuprobieren. Kostenlos auffrischen können Besucher z.B. ihre Klavier- und Akkordeon-Fähigkeiten. Anmeldung: Tel. 0177/253 16 42.

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