Von den 32,2 Millionen aus dem Fördertopf ist schon viel in konkreten Projekten verplant.

Ein symbolisches Paket: aus dem sogenannten Konjukturpaket II der Bunderegierung erhält Mönchengladbach 32,2 Millionen Euro.
Ein symbolisches Paket: aus dem sogenannten Konjukturpaket II der Bunderegierung erhält Mönchengladbach 32,2 Millionen Euro.

Ein symbolisches Paket: aus dem sogenannten Konjukturpaket II der Bunderegierung erhält Mönchengladbach 32,2 Millionen Euro.

Ein symbolisches Paket: aus dem sogenannten Konjukturpaket II der Bunderegierung erhält Mönchengladbach 32,2 Millionen Euro.

Mönchengladbach. Mit Unverständnis hat OB Norbert Bude (SPD) auf die Kritik der IHK-Bosse reagiert, die Stadt Mönchengladbach sei bei der Umsetzung des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung nicht dynamisch genug.

IHK-Präsident Heinz Schmidt, ein Unternehmer aus Gladbach, und Geschäftsführer Dieter Porschen hatten gefordert, beim öffentlichen Geldausgeben zur Ankurbelung der Wirtschaft und dem Erhalt von Arbeitsplätzen schneller zu reagieren. Andere Städte seien da weiter als Gladbach.

Bude kontert: Der Stadtrat und er hätten ein transparentes Verfahren gewählt, er sei aber bereit, den Verantwortlichen der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein (IHK), die vor allem die Interessen der Arbeitgeber vertritt, noch einmal die Verfahrensweise zu erläutern.

Aus dem Milliarden-Topf erhält Gladbach 32,2 Millionen Euro. Bude erinnert daran, dass "sich sehr wohl schon viel getan" habe. Und dass weitere Projekte vor der Vergabe stünden.

In diese Projekte fließen die 32,2 Millionen Euro:

Beim Investitionsschwerpunkt Bildung werden 4,1 Millionen Euro in die Komplettsanierung des Berufskollegs/Modeschule Maria Lenssen (Rheydt) gesteckt.

Zur Erneuerung der Gebäudetechnik, für Fassadensanierung und neue Fenster investiert man 5,1 Millionen Euro in das Berufskolleg am Platz der Republik (Stadtmitte). Aufträge für Planung/Bauleitung sind vergeben.

Die Sanierungsplanungen von zehn Familienzentren vor allem an Kindergärten (Gesamtausgaben 1,5 Millionen Euro) seien ebenfalls erteilt worden. Im Sportbereich beginne die Verlegung von Kunstrasenfeldern auf den Bezirkssportanlagen in Wickrath, Neuwerk und an der Eisenbahnstraße im April/Mai 2010. Kosten 1,8 Millionen Euro.

Im selben Zeitraum werde mit der Erneuerung der maroden 400-Meter-Kunststoffbahn im Grenzlandstadion begonnen. Für eine Summe von 750 000 Euro. Die Planer kassieren 200 000 Euro für ihre Dienste.

Am Haus Lütz in Neuwerk soll der Kunstrasen Mitte Oktober liegen, Kosten 300 000 Euro. In Mennrath, wo der Verein 100 000 der 450 000 Euro Kosten aufbringen will, werde im April mit der Kunstrasenverlegung begonnen.

Aus dem Konjunkturpaket II fließen auch Gelder in die Theatersanierung an der Odenkirchener Straße, nämlich 625 000 Euro für die so genannte Obermaschinerie im Bühnenbereich.

Konkret heißt das, Kulissen-Elemente werden künftig automatisch positioniert. Bude sagt weiter: "Für 2009 vorgesehen sind Lärmschutzmaßnahmen auf zahlreichen, stark befahrenen Straßen." Das heißt, ein Asphalt, der in Verbindung mit Motor- und Reifenabroll-Geräuschen "leiser" ist.

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