Zwischen Fliethstraße und Lüpertzender Straße entsteht demnächst ein neues Viertel – die Roermonder Höfe.

Mönchengladbach. Der Teich ist versickert, die Spielgeräte sind weg. Die Vorbereitungen für die Neubebauung der Bleichwiese laufen auf Hochtouren. Wo sich früher Menschen sonnend an kühlen Getränken labten, sieht es im Moment nicht mehr schön aus. Der Boden, den einst das Wasser bedeckte, ist ausgetrocknet und aufgerissen, der Bambus kümmerlich. Nur noch die Container erinnern an die schönen Zeiten am Gladbach-Dock.

Wohnen und Arbeiten für gehobene Ansprüche

Auf dem Grundstück gleich nebenan türmen sich die Erdhaufen. Rutschen, Schaukeln und Klettergeräte sind weg, nur noch ein paar Bänke erinnern daran, dass hier bis vor kurzem Kinder spielten und die Eltern sich im Schatten entspannten. Im September werden die Bagger anrücken, dann werden die Roermonder Höfe gebaut.

Zwischen der Fliethstraße und der Lüpertzender Straße entsteht ein ganz neues Viertel. Architekt Dr. Burkhard Schrammen will auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbads eine neue Bebauung mit Einheiten zum Wohnen und Arbeiten für gehobene Ansprüche errichten. Damit meint er exklusive Penthouse-Appartements, zentrales Wohnen für Senioren in drei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern, Büros auf 7200 Quadratmetern Fläche, einen Kindergarten und eine Gastronomie.

Frank Klix, der Betreiber des Gladbach-Docks, ist derzeit auf der Suche nach einem alternativen Gelände für sein Unternehmen. Die Masterplaner hatten den neuen Platz für die Außengastronomie gedanklich und planerisch an den Geroweiher verlegt. Das ist für den Gastronomen der Favorit unter den Alternativen. Er hat aber auch schon zu erkennen gegeben, dass sein Dock nicht zwangsläufig mitten in der Stadt bleiben müssen. Die Neusser „Kiesgrube“ liegt beispielsweise mitten im Industriegebiet – und wird ausgesprochen gut frequentiert.

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