Die KG Spönnradsbeen lud wieder zum Rennen mit Schubkarren. Bei freiem Eintritt nutzten rund 300 Menschen die Gelegenheit, sich auf den Endspurt der Session einzustimmen.

Auch Prinz Marcus I. musste sein Können auf dem Parcours unter Beweis stellen.  Fotos (5): Horst Siemes
Auch Prinz Marcus I. musste sein Können auf dem Parcours unter Beweis stellen. Fotos (5): Horst Siemes

Auch Prinz Marcus I. musste sein Können auf dem Parcours unter Beweis stellen. Fotos (5): Horst Siemes

Auch Prinz Marcus I. musste sein Können auf dem Parcours unter Beweis stellen. Fotos (5): Horst Siemes

Mönchengladbach. Ein Riesen-Gaudi und ein Publikumsmagnet - das ist das Schubkarrenrennen der Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen Hardt. Am letzten Sonntag vor den tollen Tagen stehen die Jecken im Mittelpunkt, die eine Schubkarre zu einem Hingucker umfunktionieren und ihn möglichst schnell ins Ziel lenken.

Bei freiem Eintritt nutzen rund 300 Menschen die Gelegenheit, sich auf den Endspurt der Session einzustimmen. So wie Anja, die als gestiefelter Kater gegen Frank mit der Teufelskarre antritt. Anja gewinnt knapp. Aber die beiden haben so viel Spaß, dass man das gern selbst einmal erleben würde.

"Klar können Sie außer Konkurrenz mal mitfahren." Reiner Maßen, Presseattaché der KG zeigt sich großzügig. "Und irgendeiner wird Ihnen auch seine Karre leihen. Maar Moot!" - getreu dem Ruf der Hardter: Nur Mut! Der Journalisten-Kollege ist bereit für die Gaudi, doch erst gilt es den Show-Block abzuwarten.

Viele Karren waren liebevoll gestaltet

Die Gruppe Narren Rock heizt den Zuschauern ein. Zeit, sich unter den 13 Karren umzusehen, die aufgefahren sind. Da gibt es gewaltige Unterschiede. Die mit dem Burgturm gehört zu den optischen Favoriten. Besonders wenn sie in voller Besetzung unterwegs ist. Sprich: Vater Ritter und Tochter Burgfräulein. "Nehmen Sie den da hinten", gibt Frank Scheepers einen Tipp. Der Fischer hat ein Aquarium dabei, in dem er seine Meerjungfrauen-Töchter Hanna und Sophie herumfährt, was ebenfalls sehr hübsch anzuschauen ist.

Scheepers weist auf die Teufelskarre. "Die ist gut geölt und läuft gut." Der Fahrer Frank Paschak ist tatsächlich bereit, sie abzutreten. "Da haben Sie einen guten Partner mit im Rennen. Den Teufel." Dass er selbst das Rennen verloren hat, habe nicht an der Karre gelegen. "Damen gegenüber kann man ja nicht so sein", gibt er sich großzügig.

Ob der Kollege das ebenso handhaben wird, ist ungewiss. "Dann starten Sie auf der linken Bahn. Wenn Sie dann als erstes in die Innen-Kurve gehen, dann hat er keine Chance mehr." Schon geht’s los. Die ersten Meter ist der Holzboden rutschig, aber ich komme trotz fünf Zentimeter hoher Absätze voran. Kurz vor dem Einlauf ins Zelt holt der Kollege mächtig auf und ich muss noch einmal Gas geben.

Ich hätte auch gewonnen, wenn sich der Kollege auf den letzten Metern nicht hingelegt hätte (ihm ist Gott-Lob nichts passiert). Ohne Puste und glücklich stehe ich am Startpunkt. Auch wenn ich verloren hätte, hätte es Spaß gemacht.

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