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Glasscherben erhöhen das Verletzungsrisiko.

Glasscherben erhöhen das Verletzungsrisiko.

Udo Teifel

Glasscherben erhöhen das Verletzungsrisiko.

Zerbrochene Flaschen und Gläser auf Plätzen und an Zugwegen: Im Straßenkarneval gehört Glasbruch zu den Unfallrisiken Nummer 1. Deshalb gilt in den Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf an den tollen Tagen ein Glasverbot in bestimmten Zonen. Soweit soll es in Mönchengladbach in der heißen Phase dieser Session (noch) nicht kommen.

Dennoch ist sich das Ordnungsamt mit der für die Abfallentsorgung und Straßenreinigung zuständigen GEM einig: Die wilde Entsorgung von Glasflaschen und Gläsern und der Glasbruch im Straßenkarneval müssen eingedämmt werden, um das Unfallrisiko so gering wie möglich zu halten.

„Mehr Spaß ohne Glas!“ lautet das Motto der Aktion

„Mehr Spaß ohne Glas!“ – unter diesem Motto startet deshalb eine gemeinsame Aktion, die auf Einsicht und Freiwilligkeit setzt. Beim bloßen Appell an die Vernunft des närrischen Volkes soll es aber nicht bleiben. Gleichzeitig wurden eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die von Gesprächen mit Kioskbetreibern und Veranstaltern, über gemeinsamen Streifen bis zum Aufstellen zusätzlicher Glascontainer reicht.

Schon vor dem Altweibertreiben wurden Kioskbetreiber am Konstantinplatz gebeten, Getränke nur in PET-Flaschen oder Kunststoff- bzw. Pappbechern zu verkaufen. Außerdem wurden drei Glascontainer aufgestellt. Auch beim Karnevalstreiben heute in Holt soll die Unfallgefahr durch Glasscherben verringert werden: Sechs Glascontainer auf dem Vorplatz werden so verteilt, dass der Weg zur ordnungsgemäßen Entsorgung von leeren Flaschen möglichst kurz ist. Zusätzliche Glas- und Abfallgefäße werden auch bei den Karnevalsumzügen am Sonntag aufgestellt.

Mehr Spaß ohne Glas gilt auch beim Veilchendienstagszug. Neben den Jugendschutzkontrollen der Polizei, des Jugendamtes und des Ordnungsamtes werden die am Zugweg liegenden Verkaufsstellen gebeten, Getränke nur PET-Flaschen oder Kunststoff- bzw. Pappbechern abzugeben. Am Alten Markt und Kapuzinerplatz werden sechs zusätzliche Glascontainer und weitere mobilen Abfallgefäße aufgestellt. Besucher werden aufgefordert, ihre Getränke von Glasbehältern in Kunststoff- oder Pappbecher umzufüllen. gap

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