Citymanagement sagt Verkaufs-Termin ab, Ministerium erlaubt ihn nicht.

Stadtmitte
Leere Sitzschalen im Hockey-Park, das wird sich bald ändern.

Leere Sitzschalen im Hockey-Park, das wird sich bald ändern.

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Leere Sitzschalen im Hockey-Park, das wird sich bald ändern.

Mönchengladbach. Irritationen um den ladenoffenen Sonntag zur Doppel-Hockey-EM am 21. August in Stadtmitte: Das Citymanagement Gladbach sagte den Shopping-Tag mit Programm am Mittwoch ab. Begründung: Man habe, sagt der Vorsitzende Stefan Wimmers zur WZ, rechtzeitig den Antrag bei der Bezirksregierung in Düsseldorf gestellt. Und immer noch keine Antwort erhalten. Jetzt reiche die Zeit nicht, ein solches Event auch mit betroffenen Mitarbeitern abzustimmen und ordentlich vorzubereiten.

Bei der Bezirksregierung war am Mittwoch keiner zu sprechen – wegen eines Betriebsausflugs der Mitarbeiter, darunter die der Pressestelle. Dafür äußerte sich ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Der Antrag sei abgelehnt worden, „weil kein öffentliches Interesse“ bestehe, erklärte er. Wimmers war da über das Nein aus der Landeshauptstadt wohl noch nicht informiert.

Antrag vor mehr als sechs Wochen gestellt

Vom 20. bis 28. August findet im Nordpark die EM der Hockey-Frauen und -Männer mit 16 Teams statt. Viele Zuschauer werden erwartet, vor allem junge Leute.

Die „Verkaufsoffenen“ billigt normalerweise der Stadtrat. Dabei hat er sich an die landesweite Vorgabe zu halten, dass jährlich vier solcher Kauf-Sonntage je Stadtteil erlaubt sind. Der „Hockeytag“ wäre der Fünfte gewesen, folglich hätte die Bezirksregierung diesen per Sondergenehmigung billigen müssen.

Laut Wimmers habe der Handel mitmachen wollen. „Auch die Großen wären dabei gewesen.“ Zuletzt habe man in Düsseldorf nach dem Stand der Bearbeitung gefragt und noch Fragen „ausreichend beantwortet“, sagt Wimmers. Und: „Wir haben den Antrag für den offenen Sonntag vor mehr als sechs Wochen gestellt.“ An solchen Tagen können Geschäfte von 13 bis 18 Uhr offen sein.

 

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