15 700 Gladbacher sind ohne Job. Aber es gibt laut Agentur für Arbeit mehr freie Stellen.

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11,6 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind zwischen 15 und 25 Jahre alt.

11,6 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind zwischen 15 und 25 Jahre alt.

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11,6 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind zwischen 15 und 25 Jahre alt.

Mönchengladbach. Auch wenn die Frühjahrsbelebung des Jobmarkts nach Ansicht von Angela Schoofs, Leiterin der Mönchengladbacher Agentur für Arbeit, in diesem Jahr „wohl etwas schwächer ausfallen wird“, ist sie optimistisch. „Wir im Agenturbezirk haben gegen den Landestrend bereits jetzt mehr offene Stellen als vorher. Und das ist eine gute Nachricht.“

Im Februar hat der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Mönchengladbach und der beiden Jobcenter Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach 1341 Arbeitsstellen eingeworben, im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 484 Stellen 56,5 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein Plus von 229 Stellen (20,6 Prozent).

Agentur-Chefin sieht ihren Schwerpunkt bei Jugendlichen

Die Zahl der Arbeitslosen liegt im Februar bei 15 700, das sind 320 Männer und Frauen mehr als im vergangenen Monat und 687 mehr als im Februar 2013 (weitere Zahlen siehe Kasten).

Den wichtigsten Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht Angela Schoofs derzeit bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. 11,6 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind zwischen 15 und 25 Jahren alt. „Angesichts des demografischen Wandels ist es äußerst wichtig, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss und danach eine abgeschlossene Berufsausbildung anstreben“, sagt Schoofs. „Wir unterstützen und helfen ihnen, wo wir nur können.“

Ein ganz konkretes Angebot war jetzt die Ausbildungsbörse der Arbeitsagentur Mönchengladbach gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach. Zum vierten Mal veranstaltet, waren diesmal mit rund 80 Jugendlichen zwar weniger Teenager da als im Jahr zuvor, „aber die Innungsmeister waren mit den Gesprächen sehr zufrieden, weil die Jugendlichen offener und interessierter waren. Und für die Jugendlichen war es sehr positiv, dass sich die Innungsmeister mehr Zeit für sie nehmen konnten“, sagte Kreishandwerksmeister Frank Mundt.

11,9 Prozent (Vormonat: 11,6 Prozent, Vorjahresmonat: 11,5 Prozent).

 53,6 Prozent der Arbeitslosen sind Männer, 46,6 Prozent Frauen.

Schoofs ergänzt: „Diese Börse ist ein Mosaikstein im Bündnis gegen Jugendarbeitslosigkeit. Denn nur mit einem solchen Bündnis von Arbeitsagentur, Jobcentern, Kammern, Verbänden, Arbeitgebern, Kommunen und Schulen kann und wird es gelingen, allen Jugendlichen bei uns einen guten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Oder, um es kurz auszudrucken: Menschen und Ausbildung zusammenzubringen.“

Termine gibt es bei der Berufsberatung: unter Telefon 0800 4 5555 00.

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