Der neue Jugend-MKV soll Ideen entwickeln, die dem närrischen Nachwuchs gefallen.

Der neue Jugend-MKV soll Ideen entwickeln, die dem närrischen Nachwuchs gefallen.
Der neue Jugend-MKV stehend von links: Yannick Gaden, Anna-Leonie Pütz, Clown Bernie, Hannah Wartenberg, Laura Schnitzler, Marvin Rixen. Kniend von links: Pascal Zitzen, Dagmar Gaden, Celina Groß.

Der neue Jugend-MKV stehend von links: Yannick Gaden, Anna-Leonie Pütz, Clown Bernie, Hannah Wartenberg, Laura Schnitzler, Marvin Rixen. Kniend von links: Pascal Zitzen, Dagmar Gaden, Celina Groß.

MKV

Der neue Jugend-MKV stehend von links: Yannick Gaden, Anna-Leonie Pütz, Clown Bernie, Hannah Wartenberg, Laura Schnitzler, Marvin Rixen. Kniend von links: Pascal Zitzen, Dagmar Gaden, Celina Groß.

Im Mönchengladbacher Karneval gibt es rund 600 Kinder und Jugendliche, die in den Gesellschaften vor allem tanzen. Viele von ihnen verlieren während der Pubertät den Spaß daran. Andere Dinge werden interessanter. Für Gleichaltrige, die nicht aktiv im Karneval dabei sind, sondern als Besucher einfach nur feiern möchten, wird relativ wenig geboten. Und wenn, dann gibt es vor allem Tänze zu sehen. Angesprochen werden dann auch oft nur die jüngeren Kinder. Für Jugendliche wird so gut wie nichts geboten. Das liegt vor allem an den kaum vorhandenen finanziellen Mitteln im Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV) und an einem Mangel an kreativen Ideen, der sich quer durch alle Gesellschaften zieht. Doch das soll sich nun ändern. Der Verband hat den Jugend-MKV gegründet. Dort sollen junge Leute junge Ideen für ein junges Publikum entwickeln.

Neu ist eine Karnevalsdisco am Mittwoch vor Altweiber

Neun Jugendliche machen in diesem Gremium mit. Geleitet wird es von Ex-Prinzessin Dagmar Gaden. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Ex-Prinzessin Monika Ferfers als Jugendbeauftragte gewählt. „Was sie alleine leisten musste, verteilen wir im Jugend-MKV nun auf mehrere Schultern. Wir möchten, dass die jungen Leute Ideen entwickeln, die ihre Altersgruppe ansprechen“, sagt Dagmar Gaden.

So entstand auch der Ströppkes-Wettkampf, der am Sonntag, 17. September, ab 11.11 Uhr auf dem Schulhof der Brückenschule, Von-Groote-Straße, stattfindet. Rund 210 Kinder der Gesellschaften stellen sich sportlichen und karnevalistischen Herausforderungen, bei denen es auch um Geschick geht. Für die Besucher gibt es ein Sommerfest für die ganze Familie. Am 15. Oktober findet nach der Absage im Vorjahr wieder „Jugend in die Bütt“ im Denkmal Geneickener Hof statt. Dort sollen auch Kinder als Büttenredner auftreten. „Das gab es ja in den vergangenen Jahren dort gar nicht mehr“, sagt Dagmar Gaden.

Die Proklamation des Kinderprinzenpaars hat man vom Rathaus Abtei ins Haus Erholung verlegt. Sie findet am Sonntag, 12. November, um 14.11 Uhr statt. Dabei sein dürfen nur geladene Gäste. „Die Proklamation wird wie beim großen Prinzenpaar eine richtige Sitzung“, kündigt Gaden an. Beim Malwettbewerb der Schulen bleibt alles beim Alten. Neu ist hingegen eine Jugend-Karnevalsdisco am Mittwoch vor Altweiber im Festzelt auf dem Rheydter Marktplatz. Dort sollen Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren ohne Alkohol bei viel Musik richtig abfeiern. „Wir werden altersgerechte Preise haben“, verspricht Gaden. Die Kindersitzung an Karnevalsfreitag bleibt erhalten.

Neu strukturiert wird der Mariechenabend am Donnerstag, 25. Januar, im Gasthof Loers, der Höhepunkt für viele aktive Kinder und Jugendliche. „Es wird drei Auftritte geben, danach ein gemeinsames Essen und anschließend noch vier Auftritte. Zum Schluss tritt die Tanzgruppe Revolution auf. Das Essen wird an den Tisch gebracht. Bislang gab es die Pommes und Würstchen erst nach dem Programm und wegen des Buffets war es ein einziges Gerenne. Das Programm war bislang wenig ansprechend“, sagt Dagmar Gaden.

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