Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie feierten mit vielen Gästen im Alten Zeughaus.

Wo sie ihr Schild an der Säule finden, zeigte Dietmar Wirt (rechts) Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie.
Wo sie ihr Schild an der Säule finden, zeigte Dietmar Wirt (rechts) Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie.

Wo sie ihr Schild an der Säule finden, zeigte Dietmar Wirt (rechts) Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie.

Ilgner

Wo sie ihr Schild an der Säule finden, zeigte Dietmar Wirt (rechts) Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie.

Mönchengladbach. In den vergangenen Wochen kamen Prinz Peter I. und Prinzessin Niersia Janie immer wieder an der Prinzenpaarsäule am Fuße des Abteiberges vorbei. Jedes Mal schauten sie gespannt nach, ob schon das Schild mit ihrem Namen angebracht ist. Vergeblich. Nun hatte das Warten ein Ende. Das Alte Zeughaus, das für die Pflege der Prinzenpaarsäule zuständig ist, hatte eingeladen, um das neue Namensschild offiziell zu enthüllen. „Die Säule wird nun 30 Jahre alt. Sie soll die Namen der Prinzenpaare für die Öffentlichkeit bewahren“, sagte Dietmar Wirt, der Vorsitzende des Alten Zeughauses.

Weil das Alte Zeughaus die Heimstätte aller Karnevalisten ist, waren viele Abordnungen der verschiedenen Gesellschaften gekommen, um die Enthüllung zusammen mit den Tollitäten zu feiern. Traditionell stimmte Hans Brüggen die Gäste mit einem Gedicht ein. Doch ein Gedicht alleine reicht nicht. Bevor das Schild enthüllt werden kann, müssen sich die Mützen der Säule im Wind drehen. Weil aber nun einmal Sonnenschein herrschte, halfen die Mitglieder des Zeughauses mit einem Gehstock nach. Nun endlich durften Prinz Peter I. und Niersia Janie nachschauen, wo ihr Schild hängt.

„Durch das Schild sind wir nun zu einem Stück Stadtgeschichte geworden.“
Prinz Peter I.

„Ich fühle mich wie in dem Moment, als wir erfuhren, dass wir das neuen Prinzenpaar sind. Durch das Schild sind wir nun zu einem Stück Stadtgeschichte geworden“, sagte der Prinz. Die Säule soll nämlich für immer an die Tollitäten erinnern. Prinzessin Niersia Janie musste zugeben: „Als wir hierhin fuhren, war ich schon etwas aufgeregt.“ Denn Prinzenpaar zu sein, ist das eine, aber ein Stück der Geschichte zu werden, ist noch einmal etwas ganz anderes. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners griff die Emotionen auf und wünschte den Tollitäten, dass beim Veilchendienstagszug mindestens genauso schönes Wetter sein möge.

Das erste Prinzenpaar, das sich auf der Säule verewigen durfte, waren 1986 Prinz Rolf Göttel und Prinzessin Niersia Doris Esser. Die Namen einiger ihrer Vorgänger wurden nachträglich an der Säule angebracht. Gerne auf einer Säule verewigt wäre auch das Kinderprinzenpaar Lukas und Elleny. „Ich fände das ja toll. Hoffentlich werden wir dann auch auf der Säule stehen“, verriet Prinz Lukas. Doch noch muss er sich gedulden. Am sichersten wäre, wenn er in einigen Jahren Teil eines großen Prinzenpaares werden würde.

Weil es draußen kalt war, zogen sich das Prinzenpaar und die vielen Gäste zum Feiern in das Alte Zeughaus zurück. Da sich darin auch das Karnevalsmuseum befindet und eine Dauerausstellung über die Stadtgeschichte informiert, rief Chefkarnevalist Bernd Gothe dazu auf, dass jeder einmal das Museum besuchen sollte. In den kommenden Jahren soll das Zeughaus vergrößert werden. Dafür sammelt das Alte Zeughaus im Moment Geld.

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