Die Städtische Sozialholding wurde zum vierten Mal mit dem Gütesiegel „Arbeit Plus“ der evangelischen Kirche ausgezeichnet.

Präses Nikolaus Schneider (2.v.l.) überreichte die Urkunde an Helmut Wallraffen-Dreisow (4.v.l.) und die MItarbeiter der Holding.
Präses Nikolaus Schneider (2.v.l.) überreichte die Urkunde an Helmut Wallraffen-Dreisow (4.v.l.) und die MItarbeiter der Holding.

Präses Nikolaus Schneider (2.v.l.) überreichte die Urkunde an Helmut Wallraffen-Dreisow (4.v.l.) und die MItarbeiter der Holding.

Horst Siemes

Präses Nikolaus Schneider (2.v.l.) überreichte die Urkunde an Helmut Wallraffen-Dreisow (4.v.l.) und die MItarbeiter der Holding.

Mönchengladbach. "Ich bin ein Wiederholungstäter", gesteht Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Denn er verleiht der Sozialholding der Stadt Mönchengladbach zum vierten Mal das Gütesiegel Arbeit Plus, mit dem die Evangelische Kirche Unternehmen für sozial nachhaltiges Wirtschaften auszeichnet.

Vor zehn Jahren wurde das Gütesiegel auf Initiative von Rainer Meusel, dem damalige Präsidenten des Evangelischen Kirchentages, ins Leben gerufen. Als Zeichen christlicher Ethik in der modernen Arbeitsgesellschaft. Seitdem wurden 65 Unternehmen zertifiziert.

Bei der Zertifizierung wird geprüft, ob ein Unternehmen überdurchschnittliche Anstrengungen macht, um möglichst vielen Menschen Zugang zu einem Arbeitsplatz zu verschaffen, ob Wert auf Fortbildung gelegt wird, wie Mitbestimmung praktiziert wird und vieles mehr.

75 Prozent der Führungspositionen in der Holding besetzen Frauen

Zwanzig Indikatoren zeigen an, ob ein Unternehmen sozial nachhaltig wirtschaftet. Die Sozialholding der Stadt integriert nach Meinung der Jury in vorbildlicher Weise Schwerbehinderte und Langzeitarbeitslose.

Auch die hohe Anzahl von Frauen in Führungspositionen wurde als beispielhaft gelobt: Über 75 Prozent der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Auch Fortbildungschancen und Qualitätsmanagement seien vorbildlich.

"Der Qualitätsstandard hat sich verbessert", sagt Monika Kuhlen-Heck, Betriebsratsvorsitzende der Holding. "Das Qualitätsmanagement wird von den Mitarbeitern nicht als Kontrolle, sondern als Chance begriffen."

Unter dem Dach der Sozialholding sind die städtischen Angebote aus dem Bereich der Pflege und Altenhilfe zusammengefasst. Außerdem gehören die Bildungs-GmbH (Träger von Qualifizierungsmaßnahmen), die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft und die Service GmbH (gastronomische Dienstleistungen) dazu. Die Sozialholding beschäftigt rund 700 Mitarbeiter.

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