850 Mitglieder hat die Hundelobby inzwischen. Sie wollen Freilaufflächen.

Bisher gilt für Gladbachs Hunde außer auf Feldwegen überall Leinenpflicht.
Bisher gilt für Gladbachs Hunde außer auf Feldwegen überall Leinenpflicht.

Bisher gilt für Gladbachs Hunde außer auf Feldwegen überall Leinenpflicht.

Bisher gilt für Gladbachs Hunde außer auf Feldwegen überall Leinenpflicht.

Mönchengladbach. Ganz plötzlich sind alle Parteien am Thema Freilaufflächen für Hunde interessiert. Als die Grünen kurz nach der Gründung der Hundelobby im Umweltausschuss den Antrag auf Hundefreilaufflächen stellten, stießen sie noch auf taube Ohren.

Doch das Interesse für die Hundefreunde hat innerhalb weniger Monate stark zugenommen: 850 Mitglieder hat die Hundelobby inzwischen schon, dabei wurde sie erst im vergangenenSeptember gegründet. "Das ist natürlich eine Menge, und da ist die Politik auch viel eher bereit, sich mit dem Thema zu beschäftigen", weiß Gerd Gröne-Gormanns, Vorsitzender der Hundelobby.

In umliegenden Städten gibt es schon längst Hundefreilaufflächen

Sowohl mit CDU, als auch mit der SPD hat die Hundelobby inzwischen Gespräche geführt, und freut sich über das Interesse: Gröne-Gormanns: "Auch die FDP hat uns jetzt geschrieben." Ratsherr Guido Mevissen kündigte an, bis Ende des Jahres Freilaufflächen schaffen zu wollen. "Die Politiker haben verstanden, dass es keine kostspielige Sache ist, Flächen zur Verfügung zu stellen. Ein Hinweisschild reicht", so Gröne-Gormanns. Zäune hält er nicht für notwendig.

Umliegende Städte haben schon längst zahlreiche Hundefreilaufflächen. Als Vorbild verweist die Hundelobby auf Krefeld. Dort gibt es zehn Hundewiesen, 13 weitere sind geplant. Nicht eingezäunte Auslaufflächen hatten in Krefeld nach einem schweren Fahrradunfall im vergangenen Sommer allerdings zu einer großen Diskussion geführt.

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