Vits-Familie und Helfer spenden 12.500 Euro.

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Die komplette Familie Vits (mit den Kindern Jonas, Luisa, Marie) beim Scheckübergeben. Mit dabei unter anderem MKV-Chef Bernd Gothe und Chefarzt Wolfgang Kölfen.

Die komplette Familie Vits (mit den Kindern Jonas, Luisa, Marie) beim Scheckübergeben. Mit dabei unter anderem MKV-Chef Bernd Gothe und Chefarzt Wolfgang Kölfen.

Jörg Knappe

Die komplette Familie Vits (mit den Kindern Jonas, Luisa, Marie) beim Scheckübergeben. Mit dabei unter anderem MKV-Chef Bernd Gothe und Chefarzt Wolfgang Kölfen.

Mönchengladbach. Das Prinzenpaar Holger I. und Niersia Kirsten haben ihre Spende von 12.500 Euro an die Kinder-Intensivstation des Elisabeth-Krankenhauses (Eli) übergeben. Der Betrag kam zustande, weil das jecke Ehepaar - im bürgerlichen Leben - Vits auf persönliche Geschenke verzichtete. "Das ist schon Tradition", sagt Kirsten.

Stattdessen baten sie während der tollen Tage um Spenden, mit denen Geräte zur Pflege von Früh- und Neugeborenen angeschafft werden sollten. Ihre Motivation: "Unsere Frühchen, die Zwillingstöchter Luisa und Marie, wurden hier liebevoll betreut", sagt Vater Vits. Die Mädchen sind heute sechs Jahre. Das Eli ist als Perinatalzentrum 1 anerkannt.

Der Leiter der Kinderklinik, Professor Wolfgang Kölfen, hat davon ein Wärmebettchen und eine offene Pflegeeinheit angeschafft. Das scheint sinnvoll, denn bereits zur Scheckübergabe war sie belegt. "Wir hatten einfach Not", sagt Kölfen.

Mit dem Gerät kann man Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm beatmen. 50 solcher Kinder kommen im Eli jährlich zur Welt.

Wichtig ist die Pflegeeinheit bei Kindern zwischen 500 und 700 Gramm, die nach der 23. bis 25. Schwangerschaftswoche geboren werden. "Die Lungen sind dann oft noch unreif." Außerdem kann man damit das auch beim künstlichen Atmen entstehende Sekret aus der Luftröhre absaugen. "Wir schlucken es oder husten es ab", erklärt Kölfgen.

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