Der Eichenprozessionsspinner fühlt sich in den Bäumen  wohl. (Symbolbild)
Der Eichenprozessionsspinner fühlt sich in den Bäumen wohl. (Symbolbild)

Der Eichenprozessionsspinner fühlt sich in den Bäumen wohl. (Symbolbild)

Stadt Krefeld

Der Eichenprozessionsspinner fühlt sich in den Bäumen wohl. (Symbolbild)

Mönchengladbach/Krefeld (straßen.nrw). Am kommenden Dienstag  zwischen 8 und 14 Uhr geht die Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Mönchengladbach in die Luft: Ein Hubschrauber steigt auf und bekämpft den Eichenprozessionsspinner, indem er diesen  von oben mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel besprüht.

Der Helikopter  über der  A44 zwischen dem Kreuz Neersen und der Anschlussstelle Forstwald, über der A52 zwischen den Anschlussstellen Schiefbahn und Schwalmtal (auch Rastplätze Bockerter Heide und Wolfskull) und über der A61 zwischen den Anschlussstellen Kaldenkirchen und Mönchengladbach-Güdderath

Damit der Autobahnverkehr nicht gefährdet und abgelenkt wird, begleitet eine sogenannte bewegliche Baustelle den Helikoptereinsatz. Da der Einsatz wind- und wetteranhängig ist können sich Verschiebungen ergeben.

Zum Hintergrund: Die Raupe des Eichenprozessionsspinners ist ein Forstschädling, der Eichen befällt. ER ernährt sich von frisch getriebenen Blättern in den Kronen. Daher ist die Bekämpfung aus der Luft besonders effektiv. Die Raupen des Nachtfalters bilden Gifthaare aus, die auf der Haut des Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Auf Parkplätzen können auch Verkehrsteilnehmer mit dem Schädling in Berührung kommen.

Die Bekämpfung erfolgt mit einem biologisch unbedenklichen Mittel, das sich nur auf die Raupe des Eichenprozessionsspinners auswirkt. Sie sterben vier Tage nach dem Kontakt mit dem Mittel, bevor die Gifthaare sich ausbilden können.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer