Mit einem Gladbacher Investor wird verhandelt.

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Die Phantasie kennt keine Grenzen: Eine Grabanlage für das geliebte Hündchen.

Die Phantasie kennt keine Grenzen: Eine Grabanlage für das geliebte Hündchen.

Die Phantasie kennt keine Grenzen: Eine Grabanlage für das geliebte Hündchen.

Mönchengladbach. "Die Menschen wollen das." Bürgermeisterin Renate Zimmermanns (CDU) sah sich im Hauptausschuss am Ziel. Vorerst zumindest. Denn ihrem großen Wunsch nach einem Tierfriedhof (die WZ berichtete) stimmt die Politik zu.

Laut Zimmermanns gibt es vier Interessenten aus der Stadt, die nach dem Ableben von Hund oder Katz kommerziell kleine Grabflächen anbieten wollen.

Mit einem Investor sind die Gespräche schon fortgeschritten. Der rede mit dem Veterinäramt, und bezahlbar sei Bellos Ruhestätte auch. Täglich gingen bei Zimmermanns Fragen ein, wann der Friedhof der Tiere komme.

Die Stadt wird prüfen, wo das Reich der toten Tiere angelegt werden kann. Nicht kommentiert wurde die Anregung von Anno Jansen-Winkeln, bei der Platzsuche auch verwaiste städtische Friedhofsflächen zu berücksichtigen. "Das mit aller Pietät", sagte der Chef der Liberalen.

Auch Thema im Hauptausschuss:

Die Altlast Reme wird zur Finanzlast

Auf der großen Fläche der ehemaligen britischen Militärwerkstatt Reme in Lürrip befinden sich große Verunreinigungen (Altöle, Diesel usw.). Die Stadt lässt den Umfang der Kontamination untersuchen. Sowohl auf von der Stadt als auch von der Baufirma Jessen erworbenen Grundstücken. Erste Kosten: fast 137.000 Euro. Die Stadt bezahlt auch die Analyse für Jessen. Das sei beim Grundstücksdeal vereinbart worden, sagt Stadt-Kämmerer Bernd Kuckels (FDP) auf Fragen des Grünen Karl Sasserath.

Den Deal fädelte der damalige Stadtkämmerer Manfred Nieland (CDU) ein. Später wurde er umstrittener Chef der Stadtentwicklungsgesellschaft, EWMG.

Hauptbahnhof: CDU spricht von Profitgier der Bahn

Der Sanierung des Eingangsbereichs des Hauptbahnhofs - sie kostet mehrere Millionen Euro - steht städtischerseits nichts mehr im Weg, wenngleich die CDU monierte, OB Norbert Bude (SPD) hätte auf eine Verringerung des städtischen Kostenanteils von 80.000 Euro dringen müssen. Schließlich sei die Bahn nur darauf aus, Profit zu erwirtschaften, formulierte Rolf Besten (CDU).

Vertreter der Ampel wiesen darauf hin, dass mit "vertretbaren wie geringen" Kosten für die Stadt endlich etwas im Bahnhof passiere. Für große Werbeflächen von McDonalds, die hier ein Lokal eröffnen, müssen Teile des gläsernen Vordachs entfernt werden. Verwendet man die an einer NVV-Bushalte, müsse die Stadt keine Zuschüsse für das Glasdach-Labyrinth am Europaplatz zurückzahlen. Das sagt SPD-Fraktionschef Lothar Beine.

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