Im Sommer 2013 ist die Eröffnung des Baus geplant, in dem acht Lehrwerkstätten für etwa 140 Azubis eingerichtet werden und auch Mund sein Büro erhält.

Mönchengladbach. „Wir arrondieren die Fläche, damit wir bald bauen können“, sagt Frank Mund über einen Kraftakt, der neue Kreishandwerker-Zentrale heißt. Selbst die Straße ist ganz aufs Handwerk ausgerichtet. Sie heißt künftig „Platz des Handwerks“.

Mittlerweile haben die Handwerker um ihren Chef Mund die Baugenehmigung von der Stadt bekommen. In dieser Woche werde der Rohbau-Auftrag für das „Berufsbildungszentrum“ erteilt. Gut 16 Millionen Euro will die Handwerkerschaft mit rund 3000 Unternehmen ausgeben, etwa zwölf Millionen Euro kommen von Bund und Land.

Im Sommer 2013 ist die Eröffnung des Baus geplant, in dem acht Lehrwerkstätten für etwa 140 Azubis (Friseurin, Kfz-Mechatroniker usw.) eingerichtet werden und auch Mund sein Büro erhält.

„Pescher Straße“ wird verkauft

„Das Gebäude hat keine Hinterseite, sondern soll aus allen Perspektiven attraktiv wirken“, sagte Tobias Bünemann vom Architekturbüro Rhode Kellermann Wawrowsky.

Die alte städtische Villa Ostststraße – Ausbildungswerkstatt für Problem-Jugendliche – ist bereits abgerissen, und auch vom früheren Stadt-Abenteuerspielplatz ist nichts mehr zu sehen. Laut Mund soll die jetzige Handwerkerzentrale Pescher Straße verkauft werden.

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