99 von 210 Sparmaßnahmen sind inzwischen abgeschlossen.

Mönchengladbach. 28,7 Millionen Euro muss die Stadt dieses Jahr einsparen, um die Vorgaben des Haushaltssanierungsplans (HSP) zu erfüllen. Zum 30. Juni waren es 14,4 Millionen, genau die Hälfte. Die aktuelle Prognose der Konsolidierung beträgt bis Ende des Jahres 27,6 Millionen Euro. Die Planvorgabe würde somit um 1,03 Millionen verfehlt. Dieser Fehlbetrag soll aber mit den HSP-Maßnahmen „Brückentage“ und „Pflichtferien“ ausgeglichen werden. Eine Notwendigkeit der Kompensation an anderer Stelle bestehe – bei konsequenter Umsetzung aller noch anstehender Maßnahmen – folglich nicht.

14 weitere HSP-Maßnahmen wurden bis 30. Juni umgesetzt

Bis 30. Juni konnten neben den bereits in den Vorjahren abgeschlossenen 85 HSP-Maßnahmen weitere 14, unter anderem die Einführung von Benutzungsentgelten für Sportstätten und eine Umorganisation im Bereich Ruhender Verkehr, abgeschlossen werden. Damit sind 99 aller 210 Sparmaßnahmen abgeschlossen. Sie ergeben einen Konsolidierungsbetrag bis zum Jahr 2021 von rund 176 Millionen Euro. Damit ist mehr als die Hälfte des gesamten Konsolidierungsbetrages des HSP (53,15 Prozent) erreicht. tler

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