Jagdgenossenschaft zog am Mittwoch ihre Klage zurück.

Auf diesem Mönchengladbacher Acker haben Fuchs, Hase und Igel auch weiter ihren Frieden.
Auf diesem Mönchengladbacher Acker haben Fuchs, Hase und Igel auch weiter ihren Frieden.

Auf diesem Mönchengladbacher Acker haben Fuchs, Hase und Igel auch weiter ihren Frieden.

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Auf diesem Mönchengladbacher Acker haben Fuchs, Hase und Igel auch weiter ihren Frieden.

Mönchengladbach/Düsseldorf. Auf einem mehr als 2000 Quadratmeter großen Grundstück in Mönchengladbach können sich Hase und Fuchs auch in Zukunft ganz ungestört „Gute Nacht“ sagen. Denn die Ackerfläche ist „befriedet“ und dort darf nicht gejagt werden. Dagegen hatte sich die Jagdgenossenschaft gewehrt. Sie zog allerdings am Mittwoch ihre Klage vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht völlig überraschend zurück.

Familie will verhindern, dass dort Tiere getötet werden

Damit setzte sich eine Familie durch, die bei der Stadt Mönchengladbach das Jagdverbot auf ihrem Grundstück beantragt hatte. Der Europäische Gerichtshof hatte vor drei Jahren entschieden, dass Eigentümer keine Jagd dulden müssen. „Ich bin selbst Vegetarierin, und wir möchten nicht, dass auf unserem Land Tiere getötet werden“, erklärte die Mutter.

Die Jagdgenossenschaft war vor Gericht gezogen. Sie befürchtet, das ganze Revier werde zerstückelt, wenn nur auf Teilflächen gejagt werden darf. Doch die Jäger nahmen ihre Klage kurzfristig zurück.

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