Mönchengladbach. Einen weiteren Vorstoß für eine bessere Straßenbeleuchtung in Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen, Wickrath und Teilen von Rheindahlen machen die Bündnis-Grünen. Sie kritisieren die Zweiteilung der Stadt bei den Laternen. Im Norden Mönchengladbachs gehören die Lampen der Stadt. 2580 dieser rund 13000 Leuchten sind älter als 60 Jahre und werden mit 1,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II mit LED-Dioden modernisiert. Im Süden besteht allerdings ein so genannter "Beleuchtungsvertrag" mit der NVV. "Es ist Bürgern nicht zu vermitteln, weshalb Altgladbach die neueste Technik erhält, während der Süden im Halbdunkel stehen bleibt", sagt der Grünen Fraktions-Chef Karl Sasserath. Die Grünen wollen nun den aktuellen Vertrag mit der NVV im Hinblick auf Laufzeit, Kündigungsfrist und den Wert der Anlagen bei einer eventuellen Rückübertragung an die Stadt auf den Prüfstand stellen. ok

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