Karl Sasserath geht ins Rennen. Politischer Wechsel ist oberstes Ziel der Bündnis-Grünen.

Führende Grüne an einem Tisch, links Sprecherin Gaby Brenner.
Führende Grüne an einem Tisch, links Sprecherin Gaby Brenner.

Führende Grüne an einem Tisch, links Sprecherin Gaby Brenner.

Siemes

Führende Grüne an einem Tisch, links Sprecherin Gaby Brenner.

Mönchengladbach. Die Bündnis-Grünen haben sich auf ihrem Neujahrsempfang für das Super-Wahljahr 2009 positioniert: Der Wechsel der politischen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat steht dabei ganz oben. Dies jedoch nur unter Wahrung bündnisgrüner Ziele: "Wir wollen unsere politischen Inhalte nicht vorauseilend möglichen Partnern anpassen", sagte Gaby Brenner, Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, in ihrer Ansprache vor den 150 Gästen im Pfarrsaal von St. Mariäe Himmelfahrt zur Strategie der Grünen.

Die Politik ihrer Partei stehe weiterhin für den Widerstand gegen den Bau eines "überdimensioniertes ECE-Shopping-Center" und die Verlängerung der Startbahn am Verkehrslandeplatz Mönchengladbach. Das Thema Landeplatz sei eine "unendliche Geschichte", die nun doch "in die nächste Runde" gehe. 25 Millionen Euro soll der Ausbau kosten. Die Bündnisgrünen sehen darin "die Gefahr eines weiteren Millionengrabes".

Stichwort drohende Schließung des Theaters: Die Bündnisgrünen unterstützen die Bürgeraktion "Theater Krefeld/Mönchengladbach: Ja".

Umfangreichere Arbeit für Mandatsträger

Die Mehrheitsfraktionen von CDU und FDP hätten sich zu lange geweigert, den Nachtragshaushalt für die Saison 2008/2009 zu genehmigen. Dadurch sei für die Spielstätte "bereits jetzt ein Schaden entstanden, der irreparabel ist", sagt die Vorstandsprecherin.

Nur vier statt bisher zehn Stadtbezirke wird es künftig in Gladbach geben. Da dadurch weniger Politiker in die Bezirksvertretungen einziehen können, werde die Arbeit der grünen Mandatsträger "härter und umfangreicher", so Gaby Brenner.

Anfang November letzten Jahres hat Werner Hoek die Geschäftsführung der Fraktion übernommen. Karl Sasserath, Grünen-Bezirksvorsteher in Rheydt-Mitte, begrüßte Hoek und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Partei bei Bündnis 90/Die Grünen. Am 14. Februar entscheidet die Partei über ihren OB-Kandidaten für die Kommunalwahl. Sasserath wird als möglicher und einziger Kandidat gehandelt.

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