Der Stadtteil soll schöner werden. Plan in der Bezirksvertretung vorgestellt.

Da war noch Wasser drin: Das Freibad 2007.
Da war noch Wasser drin: Das Freibad 2007.

Da war noch Wasser drin: Das Freibad 2007.

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Da war noch Wasser drin: Das Freibad 2007.

Mönchengladbach. Bürger und Stadtplaner haben ihre Arbeit getan. Jetzt ist die Politik gefragt. Ende März hatte Olaf Kaspers vom Essener Planungsbüro das Ergebnis des Stadtteilentwicklungskonzepts für Giesenkirchen vorgestellt, das mit Kollegen eines Dortmunder Büros erarbeitet worden war.

Jetzt übergaben die Planer das „vorläufige Resultat“ des „Dialogs Giesenkirchen“ den politischen Vertretern in der Bezirksvertretung (BV) Ost.

Kaspers lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit den Bürgern. Viel Potenzial liege vor allem darin, dass Giesenkirchen in „eine attraktive Landschaft eingebettet ist“.

Eine weitere Besonderheit des Stadtteils: „Viele kleine Straßen und Abkürzungen“, so Kaspers. Sein Vorschlag: Um die äußeren Freiräume zu erhalten, sollten für Neuansiedlungen vor allem die mehr als 100 Baulücken auf acht Hektar Fläche im Innenbereich geschlossen werden.

Auf dem Gelände Parkplatz Kruchenstraße könnten 25 Wohneinheiten entstehen, auf dem Aschenplatz Lorenz-Görtz-Straße 30, am Meerkamp 50 und am Ahrener Feld bis zu 120.

Wege „abseits der Hauptstraßen“ könnte für Radfahrer und Fußgänger als eine „sichere und komfortable“ Verbindung zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Sportstätten ausgebaut werden. Das Zentrum solle – etwa durch bessere Anbindung an den Nahverkehr – gestärkt und der Konstantinplatz – etwa durch Lampen, Baumpflanzungen und Sitzgelegenheiten – aufgewertet werden.

Statt Freibad Badesee, Klettergarten und Sportfelder

Das alte Freibad könnte sich durch private und öffentliche Investoren zum Naturerlebnisraum entwickeln: Naturspielplatz, Badesee, Gastronomie, Klettergarten, Sportfelder oder ein Wohnmobilpark wären hier vorstellbar.

Stichwort Sportstätten: Kaspars hält eine Investition von rund einer Million Euro in die Sportanlage Puffkohlen für sinnvoll. Damit wäre mit der Anlage Asternweg der Bedarf an Kunstrasenplätzen für Vereine gedeckt.

In der BV wurden die Pläne gelobt. Klar gemacht wurde aber auch: Die Stadt hat für so etwas vorerst kein Geld.

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