Das Dilemma bleibt. Der Schuldezernent tröstet: Andere Schulformen nehmen noch Kinder auf.

Will keine 6. Gesamtschule: Stadtdezernent Gert Fischer, CDU.
Will keine 6. Gesamtschule: Stadtdezernent Gert Fischer, CDU.

Will keine 6. Gesamtschule: Stadtdezernent Gert Fischer, CDU.

Will keine 6. Gesamtschule: Stadtdezernent Gert Fischer, CDU.

Mönchengladbach. Die Situation für viele Erziehungsberechtigte, deren Kin der einen Gesamtschulwunsch hegen, ist frustrierend. Für das neue Schuljahr, Beginn ist nach den Sommerferien, wurden an den fünf Gesamtschulen 1125 Jungen und Mädchen (Vorjahr 1100) gemeldet. Damit müssen nach Darstellung von Schuldezernent Gert Fischer (CDU) erneut Hunderte abgewiesen werden - exakt 458 (Vorjahr 505). 127 Anmeldungen kommen aus Nachbargemeinden (2009: 14 weniger).

Das Meldeergebnis war am Dienstag Thema einer Koordinierungsrunde.

Einzel-Ergebnisse. Gesamtschule Hardt: 258, davon 61 Auswärtige (Vorjahr: 280). Neuwerk: 191, 29 Auswärtige (Vorjahr: 126). Volksgarten: 275, 17 Auswärtige (Vorjahr: 226). Espenstraße: 177, sechs 6 Auswärtige (Vorjahr: 205). Mülfort: 224, davon 14 Auswärtige (Vorjahr: 263).

Hardt, Volksgarten und Mülfort können je vier 5.Klassen bilden und jeweils 116 Kinder aufnehmen, das ist so festgelegt. Hier erhalten viele Eltern "Rote Karten".

Neuwerk wird laut Beschluss der Ampel-Koalition diesmal und einmalig eine weitere Klasse zu den üblichen vier neuen Fünfen bilden - ergibt eine Aufnahme von 145 Jungen und Mädchen. Die Espenstraße erhöht ab dem neuen Schuljahr ihre Kapazität um eine auf sechs Klassen: 174 kommen unter.

Wer letztlich die Schulbank drückt und wer nicht, entscheidet die Schule.

Bescheide mit "angenommen"/"nicht angenommen" verschickt die Stadt ab 18. Februar. Fischers Trost: Eltern mit Absage können ihre Kinder vom 26. Februar bis 5. März an Haupt-, Realschule, oder Gymnasium anmelden.

Die Lage u.a. in den Gesamtschule ist Thema im Schulausschuss: 17. Februar, 15 Uhr, Abtei-Ratssaal.

Bündnis-Grüne und SPD wollen 2011 die 6. Gesamtschule beschließen. Die FDP sperrt sich noch.

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