NEW-Chef Hüppe gibt Entwarnung.

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Die Gasversorgung für Gladbach ist gesichert.

Die Gasversorgung für Gladbach ist gesichert.

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Die Gasversorgung für Gladbach ist gesichert.

Mönchengladbach. Russland dreht der Ukraine und damit weiten Teilen Europas den Gashahn zu, ausgerechnet jetzt. Doch in Mönchengladbach muss sich niemand vor Kälte in den eigenen vier Wänden fürchten.

NEW-Energie-Geschäftsführer Wolfgang Hüppe gibt Entwarnung: "Die Versorgung unserer Kunden ist sichergestellt. Wir gehen davon aus, dass nichts passiert." Die NEW bezieht ihr Gas vom Großversorger RWE Rhein-Ruhr. "Die bekommen den Großteil ihres Gases aus den Niederlanden und aus Norwegen, sind nicht von Russland abhängig."

Russlands Lieferstopp wirkt sich nicht auf den Gaspreis aus

Außerdem liefert Russland ausschließlich H-Gas. Das hat einen etwas höheren Brennwert als L-Gas, dass die Kunden der NEW vor allem im Norden Gladbachs beziehen.

"Diese Kunden sind bei dem Problem also sowieso außen vor", sagt Hüppe, der dennoch hofft, dass sich der russische Gasmonopolist und die Regierung der Ukraine schnell einigen.

Und selbst im höchst unwahrscheinlichen Fall, dass die Gasversorgung zusammenbricht, würden die deutschen Gasspeicher die Komplett-Versorgung für 40 Wintertage sicherstellen. Der Gaspreis wird durch den Lieferstopp der Russen auch nicht steigen, da er an den Ölpreis gekoppelt ist. Und der sinkt weiter. rema

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