Einen unrühmlichen Auftritt hatten einige VfL-Anhänger beim Spiel gegen Leverkusen. Da hatte das Verlust-Spiel noch nicht einmal begonnen.

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Einige Hartschalensitze der Arena in Düsseldorf wurden von VfL-Fans beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag demontiert. Derzeit werden Leverkusens Heimspiele in der Landeshaupstadt ausgetragen.

Einige Hartschalensitze der Arena in Düsseldorf wurden von VfL-Fans beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag demontiert. Derzeit werden Leverkusens Heimspiele in der Landeshaupstadt ausgetragen.

Arend

Einige Hartschalensitze der Arena in Düsseldorf wurden von VfL-Fans beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag demontiert. Derzeit werden Leverkusens Heimspiele in der Landeshaupstadt ausgetragen.

Düsseldorf. Nach den gewalttätigen Derbys gegen den 1. FC Köln mit großen Sachschäden sowohl beim letzten Hin- als auch beim Rückspiel waren einige Borussen-Anhänger auch am vergangenen Samstag zerstörerisch unterwegs.

Bei der ansonsten friedlichen, wenn auch für die Mönchengladbacher enttäuschenden Begegnung gegen Bayer Leverkusen in der Düsseldorfer Arena demontierten VfL-Fans Sitze in "ihrer" Kurve.

Die abmontierten Sitze landeten zwischen Tor und Tribüne

Sie bewiesen geradezu handwerkliche Fähigkeiten. Sie sollen nach ersten Schätzungen rund hundert Hartschalen entfernt und so die Sitz- in Stehplätze verwandelt haben. Die Fans reichten die Sitze über die Köpfe nach unten weiter und warfen sie dann vor die Tribüne zwischen Tor und erste Reihe.

Noch sind die Betreiber der Arena mit der Aufnahme der Schäden beschäftigt. Erste Fotos, um das Chaos zu dokumentieren, haben Arena-Mitarbeiter direkt nach dem Spiel gemacht. Am Dienstag will man die Angelegenheit "abschließend überprüfen", wie Arena-Chef Jörg Mietze am Sonntag auf Anfrage der Westdeutschen Zeitung sagte.

Die Rechnung werde Bayer Leverkusen als Pächter des "Mietobjekts" bekommen. Ob und gegen wen Leverkusen dann Anzeige erstattet, muss sich noch herausstellen. Außerdem möglich ist, dass der Deutsche Fußballbund (DFB) eine weitere Geldstrafe gegen die Borussia verhängt. Bereits nach den Krawallen bei den Derbys gegen Köln hatte der VfL zahlen müssen.

Dort hat man nach dem 5:0-Sieg Leverkusens gegen die Fohlen allerdings ganz andere Probleme.

Hoffnung auf einen Punkt oder nicht allzu große Niederlage

Der Abstieg in die Zweite Liga ist immer noch nicht abgewendet. Beim - bereits ausverkauften - Heimspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag würde der Borussia ein Punkt, also ein Unentschieden, auf jeden Fall reichen. Womöglich wäre auch eine nicht allzu hohe Niederlage noch die Rettung.

Wenn es allerdings aus Gladbacher Sicht ganz übel läuft, dann wird es am 29. Mai noch ein Heimspiel im Borussia-Park geben. Das Relegationsspiel gegen den Dritten der Zweiten Bundesliga, für den es um den Aufstieg geht, wird gegen Nürnberg oder Mainz ausgetragen. Das entscheidet sich am letzten Spieltag der Zweiten Bundesliga am kommenden Sonntag.

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