25 Nobelpreisträger waren auf Einladung des Initiativkreises bereits in der Stadt. Für dieses Jahr haben vier Preisträgerinnen zugesagt.

25 Nobelpreisträger waren auf Einladung des Initiativkreises bereits in der Stadt. Für dieses Jahr haben vier Preisträgerinnen zugesagt.
Tawakkol Karman ist die jüngste Preisträgerin.

Tawakkol Karman ist die jüngste Preisträgerin.

Jody Williams war Preisträgerin im Jahr 1997.

Shirin Ebadi wurde als erste Muslima ausgezeichnet.

Mairead Maguire erhielt den Preis 1976.

John Murphy, Bild 1 von 4

Tawakkol Karman ist die jüngste Preisträgerin.

Die Liste der prominenten Redner, die der Initiativkreis Mönchengladbach seit 2003 in die Stadt geholt hat, ist lang: Kofi Annan steht darauf, Michail Gorbatschow, Shimon Peres, auch der Dalai Lama und 21 weitere. Allesamt Nobelpreisträger, allesamt mit Vorträgen in Mönchengladbach – was die Stadt jedes Mal positiv in die Schlagzeilen brachte. Genau das ist das Ziel des Initiativkreises, dem rund 30 Unternehmen und Persönlichkeiten aus Mönchengladbach angehören: wichtige Impulse und ein höheres Interesse für die Stadt und die Region als Standort auszulösen. Dieses Jahr wird im Mai eine besondere Runde erwartet, denn sie besteht ausschließlich aus Frauen. Die Nobel Women’s Initiative, der sechs Friedensnobelpreisträgerinnen angehören, wird mit ihrer alljährlichen Konferenz eine Woche lang in der Stadt sein.

Fest zugesagt haben die Vorsitzende Jody Williams,die bereits 2015 in Mönchengladbach war, Shirin Ebadi, Mairead Maguire und Tawakkol Karman. Es sind ausnahmslos mutige Frauen mit bemerkenswerten Biografien. Zum Beispiel Tawakkol Karman aus dem Jemen, die 2011 mit 32 Jahren als jüngster Mensch jemals und als erste Araberin den Friedensnobelpreis erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Frauen). Ausgezeichnet wurde sie für ihren jahrelangen Kampf für die Menschenrechte und die Teilnahme von Frauen am Friedensprozess im Jemen.

Die Initiative will durch die Bekanntheit des Nobelpreises und deren Trägerinnen weltweit Frauengruppen unterstützen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen. Einmal im Jahr organisiert sie eine Konferenz mit Aktivistinnen. Die findet diesmal in Mönchengladbach statt. Das Thema ist „Ein weltweiter feministischer Widerstand: Entwicklung und Umbruch – sich weiter entwickeln, um zu überleben um Erfolg zu haben“. Höhepunkt ist am 15. Mai die Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“, dann berichten die vier Preisträgerinnen von ihren Aktivitäten. Die anschließende Diskussionsrunde moderiert RTL-Korrespondentin Antonia Rados.

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