OB Norbert Bude und VfL-Präsident Rolf Königs werben für das Fußball-Spektakel im Nordpark.

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Die Auslosung, hier das Los für Deutschland in den Händen von Steffi Jones, bringt spannende Spiele nach Gladbach.

Die Auslosung, hier das Los für Deutschland in den Händen von Steffi Jones, bringt spannende Spiele nach Gladbach.

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Die Auslosung, hier das Los für Deutschland in den Händen von Steffi Jones, bringt spannende Spiele nach Gladbach.

Mönchengladbach. „Die Frauenfußball-WM wird allgegenwärtig sein.“ So drückt es Oberbürgermeister Norbert Bude aus, wenn er über Mönchengladbach als Austragungsort von drei WM-Spielen spricht. Er und Borussen-Präsident Rolf Königs sind sich einig, dass die Stadt und der Verein gut vorbereitet sind für die Events.

Nur „Kleinigkeiten“ müssen laut Königs noch im Borussen-Stadion umgebaut werden. Zum Beispiel müsse ein direkter Zugang von der Tribüne zum Spielfeld vorhanden sein. „Aber das ist kein Problem. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Königs. Für die Stadt stehen noch einige Änderungen an der Infrastruktur an. Dazu gehört eine separate Busspur, ein neues Parkleitsystem und zwei neue Straßen im Nordpark (die WZ berichtete).

„Losglück bringt attraktive Mannschaften nach Gladbach“

Abgesehen von der Fanmeile, die für die Dauer der Fußball-WM auf dem Kapuzinerplatz aufgebaut ist, ist laut Bude ein Public Viewing im Gespräch. „Die Bürger werden die Atmosphäre in ihrer Stadt hautnah spüren“, glaubt der Oberbürgermeister.

Es soll Rahmen-Events geben. Mit der Wirtschaftsförderung sei man deshalb bereits im Gespräch. „Darüber hinaus hat auch der Initiativkreis der Stadt die Fußball-WM im Blick“, sagt Königs, „die nächsten Campusgespräche werden die WM groß thematisieren. Wir werden prominente Gäste haben.“

Bisher sind für die drei Spiele 400 000 Karten bestellt worden. Der ehemalige Borusse Günter Netzer hatte die Paarungen gezogen. Bude spricht von „Losglück“. Mit Brasilien, Australien und Frankreich habe man „attraktive Mannschaften zu Gast“. Pro Spiel rechne man mit etwa 45 000 Gästen. Davon würden sicherlich auch die Hotels, die heimische Gastronomie und der Handel profitieren.

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