Landesystem: Düsseldorf will Defizit verringern.

Mönchengladbach. Mehrheitsgesellschafter Düsseldorf-Airport will das ILS, das Landesystem nach Instrumenten, am Gladbacher Kleinflughafen so schnell wie möglich abschalten. Eine Entscheidung darüber wird Ende März erwartet.

Die Lohauser wollen mit diesem Schritt die nach wie vor hohen Kosten senken. Würde das ILS abgestellt, fielen Kosten von rund 700000 Euro jährlich weg. Noch übernimmt Düsseldorf das hohe jährliche Defizit von mehr als fünf Millionen Euro komplett. 2011 ist der Partner dazu nicht mehr verpflichtet.

Ohne das ILS würde der verbliebene Flugverkehr beispielsweise der Flugzeugwerft RAS empfindlich gestört. Fachleute sagen, dass man das System temporär einschalten kann - damit Maschinen, die bei RAS gewartet werden, landen bzw. aufsteigen können. Ansonsten würde wieder Sichtflug gelten, beispielsweise für Hobbypiloten.

Ohne das Instrumentensystem würde die Gladbacher Flughafen GmbH, an der neben Düsseldorf die NVV AG mit 30 Prozent beteiligt ist, weitere Stellen streichen. Noch arbeiten in Neuwerk etwa 30 Personen. ba.-

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