Mönchengladbach. Mit einem erneuten Verlust von rund anderthalb Millionen Euro ist das Jahr 2013 für den Gladbacher Flughafen zu Ende gegangen. Wie immer wird der Mehrheitsgesellschafter Düsseldorfer Flughafen den Verlust übernehmen. Sparen ist – nach dem Personalabbau beispielsweise bei der Flughafen-Feuerwehr – weiterhin erklärtes Ziel.

Am Dienstag tagte zum letzten Mal der Aufsichtsrat in Alt-Besetzung, der sich auch mit dem Jahresabschluss beschäftigte. Gleich im Anschluss begann die konstituierende Sitzung des „Spar-Aufsichtsrates“. Denn ab sofort gehören dazu nur noch acht statt 16 Vertreter der Anteilseigner Stadt Mönchengladbach und Stadt Düsseldorf.

Gutachten für das Gelände mit Grundwasserproblem steht aus

Auch wenn der Flughafen Neuwerk weiterhin rote Zahlen schreibt, gibt es dort positive Entwicklungen. Der Werftbetrieb der Firma RAS ist stetig ausgebaut worden, inklusive der Arbeitsplätze etwa für Techniker. Es ist eine neue Halle entstanden.

Weitere Bauten im nördlichen Teil des Areals wären denkbar. Allerdings steht noch ein Gutachten zum Problem des hohen Grundwasserstands beziehungsweise des Hochwasserschutzes wegen der unmittelbaren Nähe zur Niers aus. Das ganze Gelände in Neuwerk, auch das der benachbarten Trabrennbahn, wird untersucht. Diese Fläche ist seit Jahren für ein weiteres Gewerbegebiet im Gespräch. ok

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