Gladbacher erleichtern Rentner um 35000 Euro.

Im Bild: das Landgericht Düsseldorf.
Im Bild: das Landgericht Düsseldorf.

Im Bild: das Landgericht Düsseldorf.

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Im Bild: das Landgericht Düsseldorf.

Mönchengladbach. Wegen räuberischer Erpressung müssen sich seit Freitag zwei Männer aus Mönchengladbach vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

Die beiden 28 und 35 Jahre alten Angeklagten aus der Stricherszene sollen einen Düsseldorfer Rentner um rund 35000 Euro erpresst haben.

Der 28-Jährige hatte im Frühjahr vergangenen Jahres eine sexuelle Beziehung mit dem 65-Jährigen. Im Juni soll er dem Mann erzählt haben, er sei erst 15 Jahre alt und habe Sex-Fotos der beiden einem Freund gegeben.

Gegen eine Zahlung von 600 Euro könne er die Bilder zurückbekommen. Der Senior zahlte.

Der Komplize gibt sich als Zuhälter aus

Wenig später soll sich der Mitangeklagte als Zuhälter des 28-Jährigen ausgegeben und den Mann mit einer Waffe bedroht haben, heißt es in der Anklage. Die Geldübergabe soll auf einem Parkplatz in Rheydt oder in einem Imbisslokal in Düsseldorf stattgefunden haben.

Völlig verängstigt soll der 65-Jährige den Männern immer wieder Geld gegeben haben, bis sein Konto leergeräumt war. Die Angeklagten gelten als drogenabhängig. Durch seinen Anwalt will der Rentner erreichen, dass sie dazu verurteilt werden, ihm das Geld zurückzuzahlen.

Den Angeklagten drohen vier beziehungsweise fünf Jahre Haft.

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