Die ersten Besucher konnten einen Blick in die neue Mutter-Kind-Klinik am Elisabeth-Krankenhaus werfen.

Besucher schauten am Freitag in der Mutter-Kind-Klinik vorbei.
Besucher schauten am Freitag in der Mutter-Kind-Klinik vorbei.

Besucher schauten am Freitag in der Mutter-Kind-Klinik vorbei.

Knappe

Besucher schauten am Freitag in der Mutter-Kind-Klinik vorbei.

Mönchengladbach. Es wird Einweihung gefeiert, aber so ganz fertig ist der Bau noch nicht: Es fehlen noch Fußleisten, das Treppenhaus macht einen baustellenmäßigen Eindruck. Vor den Fenstern türmen sich die Sandberge und stehen die Container. Aber die Zimmer sehen so aus, als würden sie morgen bezogen werden. Von Ausstattung und Aussehen her erinnern insbesondere die Einzelzimmer im dritten Stock eher an ein Hotel als an eine Klinik: dunkles Holz, Schreibtisch, Wickelkommode, Fernseher und geräumiges Bad.

Insgesamt 68 Betten sind in der neuen Klinik zu belegen. Außerdem gibt es fünf Kreißsäle, wobei das Wort Saal einen falschen Eindruck vermittelt: Es sind kleine, ansprechende Räume mit angrenzendem Badezimmer. Für die Erstversorgung der Neugeborenen stehen Betten mit Wärmelampen bereit. „In diesen Betten können wir sie dann direkt in die angrenzende Kinderintensivstation schieben, falls das notwendig ist“, erklärt eine Kinderkrankenschwester.

Alle drei Etagen sind mit dem Krankenhaustrakt verbunden

Der große Vorzug des Neubaus liegt nämlich neben seiner Ausstattung in der direkten Anbindung an die Kinderklinik des „Eli“. Alle drei Etagen sind mit dem angrenzenden Krankenhaustrakt verbunden. Zwei OPs für Kaiserschnitte liegen zwischen Kinderklinik und Mutter-Kind-Klinik. „Die Zusammenarbeit wird so sehr vereinfacht“, erklärt Professor Wolfgang Kölfen, Chefarzt der Kinderklinik.

Auch an seiner Klinik wird gebaut: Durch Anbauten wird die Fläche der Abteilungen verdoppelt. 18 neue Mutter-Kind-Zimmer entstehen. „Das bedeutet mehr Komfort für die Mütter, die ihr Kind ins Krankenhaus begleiten“, erklärt der Kinderarzt. „Wir haben immerhin 11 000 Übernachtungen von Begleitpersonen im Jahr.“ Rund 20 Millionen Euro lassen sich die Städtischen Kliniken die Neubauten, an denen knapp zwei Jahre gearbeitet wurde, kosten. Die Inbetriebnahme der Mutter-Kind-Klinik ist für September geplant. Dann können dort die ersten Babys geboren werden.

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